Motto "Fasching bleib do"

Größter Faschingszug des Inntals in Flintsbach

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Die Prinzengarde der Faschingsgesellschaft Flintsbach/Fischbach, unter der Regentschaft von Prinz Tobias I. und Prinzessin Julia I., versprühte ihre gute Laune beim Faschingszug.

Unter dem Motto "Fasching bleib do" organisierte die Faschingsgesellschaft Flintsbach/Fischbach den größten Faschingszug des Inntals. Die ausgelassene Stimmung übertrug sich von den Zugteilnehmern auf die mehreren Tausend, oft kostümierten Besucher.

Am Sonntagnachmittag fand der größte Faschingszug des Inntals statt, organisiert durch die Faschingsgesellschaft Flintsbach/Fischbach, dessen Motto "Fasching bleib do“ lautete. Man sah bei der Anfahrt bereits die großen Parkflächen auf den Wiesen außerhalb des Ortes, wohin die Parkplatzanweiser die zahlreichen Fahrzeuge der mehreren Tausend Besucher dirigierten.

Größter Faschingszug des Inntals in Flintsbach - Fotos Teil eins

Größter Faschingszug des Inntals in Flintsbach - Fotos zwei

Größter Faschingszug des Inntals in Flintsbach - Fotos drei

Größter Faschingszug des Inntals in Flintsbach Teil vier

Über 40 Wagengruppen, vielerlei Fußvolk und mehrere Musikkapellen, präsentierten kreativ und phantasievoll die Themen, über die man sich im Alltag wundert bzw. ärgert.

Das diesjährige Jahresmotto „Japan“ der Faschingsgesellschaft Flintsbach/Fischbach, unter der Regentschaft von Prinz Tobias I. und Prinzessin Julia I., spiegelte sich in verschiedenen Variationen der Wagen und Kostüme wider. Lokale Themen (von Laden- und Gaststättenschließungen, Bürokratismus, dem Flintsbacher Souvenir-Laderl, der vorübergehenden Lärmschutzwand in Nußdorf, dem Zugspitz-Gondelcrash, dem Gestank in Raubling, bis hin zum Brenner Nordzulauf durchs Inntal inkl. einer fragwürdigen Samerberg-Durchbohrung), wurden ebenso dargestellt, wie überregionale (Bienensterben mit Kritik der Bauern am Volksbegehren und Kuhglocken-Urteil, Digitalisierung, Gender-Wahnsinn an bayerischen Schulen und der Wunsch „Söder zurück zum Mond“), nationale (wie der Kohleausstieg einerseits, andererseits die Rodung des Hambacher Waldes für die Fortsetzung des Kohletagebaus, die Bundeswehrmängel oder Helene Fischer’s Partnerwechsel) und internationale Themen (wie die FIFA-Mafia, der Walfang und der todbringendePlastikmüll).

Das alles geschah bei bester Laune aller Zugteilnehmer, so dass der Funke auch auf die begeisterten, oft kostümierten Zuschauer übersprang. Die großzügige Verteilung von Süßigkeiten, Getränken und Spielsachen an die Kinder, ebenso wie an die Erwachsenen, trug zur guten Stimmung bei und das sonnige Wetter passte auch. Die mehrköpfige Zugleitung in Kooperation mit Polizei und Feuerwehr stellte einen geordneten Ablauf sicher, so dass alle Besucher nach zweimaligem Rundweg des Umzuges fröhlich den Heimweg antreten konnten.

Klaus Kubitza

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