Gaudi um den "Bussi- Schorschi"

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Ein müder Spatz.

Tattenhausen - Über 2500 Faschingsfans säumten bei Sonne, aber Minusgraden, beim 15. Faschingszug der Ortsgemeinschaft die Hauptstraße in Tattenhausen.

Vor allem auch die unterhaltsamen Auftritte der Reichertsheimer Faschingsgarde und die Einlagen der Showtanzgruppen "Carambas" aus Haag und der Tattenhausener Fußballherren sorgten für beste Stimmung.

21 Motivwagen, acht Fußgruppen und die Dreder Musi zogen von Ost nach West durchs Dorf. Da gab es viel zu sehen: Den "Kreiselwahnsinn in Bad Aibling", karikiert von den Dirndln und Burschen aus Mietraching; das "Ende der Wehrpflicht", Thema der Freiwilligen Feuerwehr Großkarolinenfeld; den "Rentnertrupp aus Kirchsteig "der alle Blinden und Tauben aufnimmt sowie "Gottschalk mit seiner Gummibärchenbande", aufgegriffen von der Burschenschaft Ellmosen-Harthausen: die "Atomgaudi" spießten die Buam der Gesellschaft Lampferding auf. Zu einer ganz besonderen Gaudi führte das aktuellste Thema aus der Nachbargemeinde Schechen. Der Burschenverein Marienberg reiste mit der "original nachgebauten Edelweiß-Alm" vom "Bussi- Schorschi" an. Der Burschenverein Beyharting machte sich lustig über den Flop des Biosprits E 10. Mit einer "Schönheitsklinik" trugen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Tegernau zur Belustigung bei. Die Atteltaler Goaßlschnoizer präentierten eine türkische Dönerbude. Gleichfalls kreativ: der Trommlerzug Pullach und der Trachtenverein Mangfalltaler.

Auch die zahlreichen Fußgruppen begeisterten. Der Kindergarten "Spatzennest" präsentierte die Kinder warm verpackt als "Spatzen.fallen". Warm verpackt ließen sie ihre "kleinen Spatzen" in Begleitung der Eltern auf die Straße. Mit einem "Froschalarm" machten die Dreder Bedienungen auf sich aufmerksam. Mit ihrem "fernöstlichen Zauber aus dem Mangfalltal zog die Dirndlschaft Högling Blicke auf sich. Seit Anbeginn, als sich einige Dorfbewohner am Faschingsdienstag 1993 im Hof der Firma Marmor Rinser zum Weißwurstessen und im Anschluss ins Gasthaus "Zum Bräu" zogen, um weiter zu feiern, ist der legendäre "Gaudiwurm" der Tattenhausener Landjugend dabei. Zum 15. Mal wurde er wieder aus dem Verlies geholt. Auch wieder mit dabei: Das "rosa Schwein" des Faschingsvereins Lederer Gmoa aus Haag. Tattenhausen mit seinen beurkundeten 1208 Jahren begrüßte eine Gruppe "Steinzeitmenschen", die Trachtlergruppe Ostermünchen.

Eine mitreißende Show bot die Tanzgruppe "Carambas" aus Haag unter tosendem Beifall und mit vielen Zugaben. Die Tattenhausener Jugend führte eine Polonaise auf dem Dorfplatz an, die sich als Riesen-Gaudiwurm durch die Menschenmassen schlängelte.

Die Disjockeys Florian und Daniel brachten mit ihrer mitreißenden Musik die vielen kleinen Cowboys und Indianer, Piraten, Engel und Teufel in Schwung. Es waren viele Bars aufgestellt, denVorzug nach dem Zug fand aber das beheizten Zelt im Biergarten des Gasthauses "Zum Bräu".

est/Oberbayerisches Volksblatt

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