D.A.S Rechtsschutzversicherung

Narrensicher durch die närrische Zeit

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Faschingsnarren sollten besser nicht auf die Idee kommen, sich alkoholisiert hinters Steuer zu setzen.

München - Wer in der Faschingszeit am Straßenverkehr teilnimmt, muss verstärkt mit Polizeikontrollen rechnen. Was faschingsbegeisterte Auto- und Fahrradfahrer beachten sollten:

Unterwegs im Auto

Wer im Fasching mit dem Auto unterwegs ist, der muss wissen: „Bereits ab 0,3 Promille sind Seh- und Hörfähigkeit sowie Reaktionsvermögen beeinträchtigt!“, warnt Anne Kronzucker, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung, und ergänzt: „Es drohen eine Geldstrafe, Punkte in Flensburg und der Entzug des Führerscheins!

Was viele nicht wissen: Auch der Versicherungsschutz kann bei einem Unfall durch Alkoholeinfluss gefährdet sein.

Die Karnevalsverkleidung eines Autofahrers kann unter Umständen bei einer Polizeikontrolle ebenfalls zu einer Geldbuße führen: Sind Sicht und Gehör durch eine Maskerade beeinträchtigt, wird der Jeck mit 10 Euro zur Kasse gebeten.

Unterwegs mit dem Rad

Doch selbst, wer nach einer Faschingsfeier das Auto stehenlässt, sollte ein paar Dinge beachten:

Verspricht eine Feier feucht-fröhlich zu werden, steigen Karnevalsjecken häufig vom Auto aufs Fahrrad um. Doch Vorsicht: „Laut Strafgesetzbuch wird jeder bestraft, der aufgrund von Alkohol ein Fahrzeug im Verkehr nicht sicher führen kann“, zitiert die D.A.S. Expertin Paragraph 316 StGB (Strafgesetzbuch). Und das Fahrrad gilt ebenso als Fahrzeug wie ein Auto oder ein Motorrad. Radfahrer müssen bereits ab 0,3 Promille mit Punkten in Flensburg und einer Geldstrafe rechnen. Grundsätzlich droht ab 1,6 Promille die Anordnung, ein medizinisch-psychologisches Gutachten vorzulegen (BVG, Az. 3 C 32/07) und unter Umständen sogar der Führerscheinentzug. Auch, wenn der Betreffende gar keinen Auto-Führerschein besitzt, kann er zur MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) geschickt werden. Je nach Ergebnis ist dann sogar ein Verbot möglich, führerscheinfreie Fahrzeuge im Straßenverkehr zu führen!

Der Morgen danach

Wer am Abend zuvor dem Alkohol besonders zugesprochen hat, verzichtet besser auch noch am nächsten Tag darauf, sich selbst ans Steuer oder auf ein Zweirad zu setzen: „Der Restalkohol im Blut kann selbst am Morgen noch im Promillebereich von mehr als 0,3 liegen – und damit ist die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt“, warnt die D.A.S. Expertin. Die Konsequenz können Führerscheinentzug, Geldstrafen und bei einem Unfall auch ein Verlust der Leistung der Kfz-Haftpflichtversicherung sein.

Weitere Informationen bietet das Rechtsportal auf www.das.de/rechtsportal

Auf einen Blick

  1. Auch im Karneval gilt: Bereits ab 0,3 Promille sind Seh- und Hörfähigkeit sowie Reaktionsvermögen beeinträchtigt. Eine Geldstrafe, Punkte in Flensburg und der Entzug des Führerscheins können die Folgen sein
  2. Vorsicht bei der Maskerade: Sind Sicht und Gehör beim Fahren beeinträchtigt, kann eine Geldbuße von 10 Euro drohen.
  3. Auch auf dem Fahrrad gilt die 0,3 Promille-Grenze!
  4. In der Regel können Radfahrer ab 1,6 Promille auch zu einem medizinisch-psychologischen Test verpflichtet werden – selbst, wenn sie keinen Führerschein besitzen! Möglich ist sogar ein Fahrverbot für Fahrräder.

Pressemitteilung D.A.S Rechtsschutzversicherung

Quelle: innsalzach24.de

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