Kabarettistische Talente und Showtanz beim Obinger Frauenfasching

Quote im Küchenfernsehen

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Christl Schmitz (zweite von rechts) trug die Forderungen der Pfaffinger Frauen nach der hundertprozentigen Frauenquote vor.

Obing - Nach Berlin wollten die Pfaffinger Frauen sogar ziehen, jedenfalls führten sie das beim Obinger Frauenfasching lautstark an. Grund: Die Männerherrschaft im öffentlich-rechtlichen Küchenfernsehen.

Alfons Schuhbeck, Johann Lafer und Co. wollten die selbstbewussten Hausfrauen vertreiben und stattdessen die 100-prozentige Frauenquote im Küchenfernsehen einführen unter dem Motto "Unser letzter Hilfeschrei - Küchen wieder männerfrei".

Mitglieder und Vorstandschaft der Frauengemeinschaft zeigten ihr kabarettistisches Talent mit typischen Szenen aus deutschen Ehen von den Flitterwochen bis zur Seniorenzeit. Gerlinde Eder, Fini Eder, Regina Thusbaß, Christa Thusbaß, Anneliese Ober und Maria Lechner brachten die Zuhörerinnen mit Dialogen zum Schmunzeln, die wohl jedem irgendwie bekannt vorkamen. Mit eigens einstudierten Tanzeinlagen lockerten die Obinger Frauen den Abend auf.

Die Hippies aus Großbergham tanzten zu einem Potpourri aus "Let the sun shine" und anderen Titeln der Woodstock-Ära. Die Turnerinnen setzten im bayrischen Gwand rockige Klänge der Spider Murphy Gang um - bei "Wo bist du" wurden mit roten Herzluftballons weitere Ballbesucherinnen ins Geschehen einbezogen. Die junge Showtanzgruppe "Pepper Steppers" des TVO sorgte zusätzlich für Faschings-Feier-Stimmung und DJ Reini hatte die richtige Mischung für tanzlustige Frauen parat: Von den Faschingshits der letzten Jahre bis zu unsterblichen rockigen Nummern gab es alles.

Wer den Obinger Frauenfasching versäumt hatte, konnte sich beim Faschingsnachmittag für Senioren und Familien an den vielseitigen Auftritten erfreuen, ergänzt durch Gstanzl aus dem Obinger Gesellschaftsleben von Marianne Wolfegger.

igr/Wasserburger Zeitung

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