Raritäten und Tiere zum Fasching

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Reih an Reih wurden Tauben, Kaninchen und anderes Federvieh zum Kauf angeboten.

Biberg - Traditionell endet der Fasching in der Gemeinde Tuntenhausen mit dem Tauben-, Kleintier- und Raritätenmarkt der Zeltgemeinschaft Biberg und einem Faschingstreiben für Jung und Alt.

Schon vormittags strömten hunderte Besucher, meist maskiert, in die Zelte. Dort sorgte die Dreder Musi für Stimmung.

Auch die Jugend feierte im Zelt den Faschingsausklang.

Doch zu vorderst marschierten die Besucher ins Nebenzelt, wo der Raritätenmarkt untergebracht war. Nach Herzenslust konnten hier die Besucher stöbern, staunen und kaufen. Altes Giggerl-Geschirr, handgefertigte Strümpfe, Hüte und alte Bierkrüge fand sich unter anderem hier. Man konnte alte Geldscheine kaufen oder Kaffeemühlen und Waagen, Spiele und alte Bücher und Heftl. Über 100 Jahre alt waren ein Bügeleisen sowie eine Kaffemaschine, die angeboten wurden. Über Land und Meer berichtete ein altes Heft, das 1933 herausgegeben wurde, zudem begeisterte eine alte Schallplatte mit Liedern über Schwarzwaldmädel.

Nebenan stand aber das Federvieh im Mittelpunkt des Geschehens. Tauben und Hühner, sogar Wellensittiche konnten erworben oder auch nur bestaunt werden. Ebenfalls zum Verkauf angeboten wurden Kaninchen. Unter den zahlreichen Maschkera war auch Bürgermeister Otto Lederer, als Lehrer verkleidet, vor Ort und inspizierte den Kleinviehmarkt: Dort gab es unter anderem eine nicht alltägliche Kropftaube zu sehen. Für nur sechs Euro wurde so mancher Besitzer eines Huhnes. Gen Mittag verlegte sich dann der Schwerpunkt ins Festzelt zum Faschingskehraus inklusive eines zünftigen Barbetriebes. Dort sah man dann alte Honorationen genauso wie Wilddiebe, Sheriffs und so manche hübsche Frau.

ws/Mangfall-Bote

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