Nullrunde wegen Corona

Renten-Schock für Millionen Deutsche: Erhöhung im Westen droht 2021 auszufallen

Ab dem 1. Juli 2020 steigen die Renten in Deutschland.
+
Ab dem 1. Juli 2020 steigen die Renten in Deutschland.

So etwas hat es seit 2010 nicht mehr gegeben: eine Nullrunde bei den Renten? Im nächsten Jahr könnte es wegen der Corona-Krise zumindest im Westen dazu kommen.

  • So etwas hat es schon lang nicht mehr gegeben: eine Nullrunde bei den Renten?

  • 2021 könnte es wegen der Corona-Krise zumindest im Westen dazu kommen, schätzt die Deutsche Rentenversicherung.

  • Zum letzten Mal ist es 2010 passiert, dass eine Rentenerhöhung ausfiel - im Jahr nach der Finanzkrise.

Rentenerhöhung 2021 könnte im Westen ausfallen

Update vom 25.06.2020: Nach jahrelangen Rentensteigerungen könnte die übliche Erhöhung der Altersbezüge im kommenden Jahr im Westen Deutschlands ausfallen, wie dpa berichtet.  Im Osten wird es voraussichtlich lediglich eine Mini-Anhebung um 0,7 Prozent geben.

Zu dieser Einschätzung komme der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung, Alexander Gunkel, schreibt dpa. Nach derzeitigem Stand sei davon auszugehen, dass die Renten im Westen im kommenden Jahr nicht steigen werden, sagte er demnach am Donnerstag. Die Beitragszahler müssten seiner Einschätzung zufolge nach 2021 auch mit höheren Beiträgen rechnen.

Dass eine Rentenerhöhung ausfiel, war zuletzt im Jahr 2010 der Fall - im Jahr nach der Finanzkrise, wie dpa weiter berichtet. Seitdem seien die Renten jedes Jahr gestiegen, zum Teil kräftig.

Auch ab Juli dieses Jahres bekommen die rund 21 Millionen Rentner mehr: im Osten 4,2 und im Westen 3,45 Prozent. Grundlage für die jährliche Anpassung ist unter anderem die Lohnentwicklung im Vorjahr. Die Annahmen gingen nun von sinkenden Durchschnittslöhnen und einer niedrigeren Zahl an Beitragszahlern aus, sagte Gunkel dpa zufolge mit Blick auf die Corona-Krise. Er verwies demnach zugleich darauf, dass Rentenkürzungen durch eine Schutzklausel gesetzlich ausgeschlossen seien.

Den voraussichtlich leichten Anstieg im Osten im Vergleich zur möglichen Nullrunde im Westen erklärt die Rentenversicherung mit der sogenannten Angleichungstreppe, wie dpa weiter berichtet: Bis 2024 wird der Rentenwert im Osten demnach schrittweise an den im Westen angepasst, bis er 100 Prozent erreicht hat.

Eine endgültige Entscheidung über die Rentenanpassung zum 1. Juli 2021 fällt laut dpa allerdings erst nächstes Jahr. Die jährliche Anpassung werde von der Bundesregierung per Verordnung üblicherweise im Frühjahr festgelegt. Der Bundesrat müsse zustimmen.

Rentner bekommen ab nächstem Monat mehr Geld

Update vom 12.06.2020: Ab Juli bekommen die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland mehr Geld. Am Freitag vor einer Woche hatte der Bundesrat der entsprechenden Verordnung zugestimmt. Demnach steigen im Zuge der jährlichen Rentenanpassung laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) die Bezüge im Osten um 4,2 und im Westen um 3,45 Prozent. Die Ost-Renten nähern sich damit weiter den West-Bezügen an.

Die sogenannte Standardrente steigt nach Angaben der Bundesregierung auf 1.538,55 Euro im Westen (plus 51,37 Euro) und 1.495,35 Euro im Osten (plus 60,30 Euro), wie dpa außerdem berichtet. Die Standardrente ist eine Vergleichsgröße, die rechnerisch derjenige bekäme, der 45 Jahre lang als Durchschnittsverdiener Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt hat.

Schon in den Vorjahren waren die Renten gestiegen. Zuletzt legten die Bezüge 2019 in Westdeutschland um 3,18 Prozent zu, im Osten um 3,91 Prozent. 2018 waren es 3,22 Prozent (West) und 3,37 Prozent (Ost).

Update vom 02.06.2020: Rentenerhöhung - wann die erhöhte Rente bezahlt wird

Rentner in Deutschland bekommen zum 1. Juli mehr Geld. Dafür ist die jährliche Rentenanpassung verantwortlich. Die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin weist einem Bericht von T-Online zufolge jedoch darauf hin, dass die Anpassung nicht bei allen Senioren gleichzeitig auf dem Konto ankommt. Wann die erhöhte Rente gezahlt werde, hänge vom Zeitpunkt des Rentenbeginns ab: Wer schon vor oder im März 2004 berentet wurde, erhält demnach die angepasste Rente bereits Ende Juni, so das Portal. Habe die Rente im April 2004 oder später begonnen, werde das Plus erst Ende Juli auf dem Konto sein. Die Zahlung erfolge automatisch.

Lesen Sie zudem300 Euro pro Kind: Familien bekommen mehr Geld durch Kinderbonus

Artikel vom 24.03.2020: Kabinett beschließt höhere Renten zum 1. Juli

Die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland sollen im Sommer wieder spürbar mehr Geld bekommen: Das Bundeskabinett hat am 22. April eine kräftige Rentenanhebung zum 1. Juli beschlossen. Nach einer Verordnung von Sozialminister Hubertus Heil (SPD) steigt die Rente in Westdeutschland um 3,45 Prozent, in den neuen Bundesländern um 4,20 Prozent. Die Ost-Renten nähern sich damit weiter den West-Bezügen an.

Erfahren Sie hier: Stiftung Warentest: Das sind die zwölf häufigsten Irrtümer bei der Lebens- und Rentenversicherung

Rentenerhöhung im Sommer 2020 - So viel Geld kommt dazu

Eine monatliche Rente von 1.000 Euro, die nur auf West-Beiträgen beruht, soll sich demnach um 34,50 Euro erhöhen, eine gleich hohe Rente mit Ost-Beiträgen um 42,00 Euro. Die Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft sind in den Festlegungen noch nicht berücksichtigt worden. Auf die nun anstehende Rentenerhöhung hat dies demnach keine Auswirkungen. Der Bundesrat muss der Erhöhung noch zustimmen. Die Anhebung* zum 1. Juli war bereits Ende März bekanntgegeben worden - nun setzt Heil dies um. Grundlage für die Rentenanpassung ist die Lohnentwicklung im vergangenen Jahr. Auch die Beitragsentwicklung und das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern spielen eine Rolle.

Auch in den Vorjahren waren die Renten gestiegen. Zuletzt legten die Bezüge 2019 in Westdeutschland um 3,18 Prozent zu, im Osten um 3,91 Prozent. 2018 waren es 3,22 Prozent (West) und 3,37 Prozent (Ost).

Lesen Sie auchDarum steht ein neuer Netto-Betrag auf Ihrem Lohnzettel 2020.

Renten im Osten gleichen sich den Renten im Westen weiter an

Der aktuelle Rentenwert im Osten steigt nunmehr auf 97,2 Prozent des Wertes West. Bis 2024 soll er aufgrund einer Gesetzesvorgabe von 2017 schrittweise 100 Prozent erreichen. Der Rentenwert gibt konkret in Euro an, wie viel ein Entgeltpunkt in der Rentenversicherung wert ist. Ein Entgeltpunkt - berechnet nach einer komplizierten Formel - ist maßgeblich für die Höhe der Rente.

Lesen Sie zudem: Mit Karte bezahlen im Supermarkt: Achtung, so teuer kann das werden

Auf immer weniger Beitragszahler kommen immer mehr Rentner

Die Rente steht aber vor Problemen, weil immer weniger Beitragszahler auf immer mehr Rentner kommen. Wenn die heutigen Mittfünfziger bis Mittsechziger der "Baby-Boomer"-Jahrgänge in Rente gehen, entstehen große Lücken in der Kasse.

Lesen Sie hier: Frau (60) ist völlig geschockt - als sie erfährt, wie viel Rente sie später bekommt

Bundestag hat Rentenpaket bis 2025 beschlossen

Für die Zeit bis 2025 hat der Bundestag ein Rentenpaket beschlossen. Es schreibt das Rentenniveau - also das Verhältnis einer Standardrente nach 45 Beitragsjahren zu den Löhnen - bei mindestens 48 Prozent fest. Der Beitragssatz soll bis dahin die 20-Prozent-Marke nicht überschreiten. Er liegt nun bei 18,6 Prozent.

Für die Zeit nach 2025 hat eine Kommission der Bundesregierung gerade Vorschläge vorgelegt. Sie empfiehlt ein Reformpaket, aber keinen grundlegenden Umbau etwa mit einem höheren Renteneintrittsalter. Heil kündigte daraufhin bis Herbst eigene Vorschläge an.

Auch interessantFrau (60) ist völlig geschockt - als sie erfährt, wie viel Rente sie später bekommt.

ah/soa/dpa/T-Online.de

Millionäre verraten: Mit diesen fünf Tipps werden Sie reich

Tipp Nummer Eins: Wer reich sein will, muss hart arbeiten - daran geht kein Weg vorbei. Doch das allein reicht nicht. Sie müssen auch klug taktieren und darauf bedacht sein, es zu vermehren. Doch im Angestelltenverhältnis wird ihnen das kaum glücken, meint Selfmade-Millionär Steve Siebold. Am besten gelingt es, wenn Sie sich selbstständig machen - und viele verschiedene Geldquellen auftun.
Tipp Nummer Eins: Wer reich sein will, muss hart arbeiten - daran geht kein Weg vorbei. Doch das allein reicht nicht. Sie müssen auch klug taktieren und darauf bedacht sein, es zu vermehren. Doch im Angestelltenverhältnis wird Ihnen das kaum glücken, meint Selfmade-Millionär Steve Siebold. Am besten gelingt es, wenn Sie sich selbstständig machen - und viele verschiedene Geldquellen auftun. © Pixabay
Tipp Nummer Zwei: Wer zudem viel arbeitet und fest spart, vergisst eine weitere wichtige Komponente: das Geld auch klug zu investieren. Es bringt nichts ihr sauer Verdientes zu horten - Sie müssen auch etwas wagen und Ihr Geld in Aktien oder andere lukrative Investments anlegen. So können Sie ganz nebenbei bequem Ihr Geld für sich arbeiten lassen - und am Ende noch mehr sparen.
Tipp Nummer Zwei: Wer zudem viel arbeitet und fest spart, vergisst eine weitere wichtige Komponente: das Geld auch klug zu investieren. Es bringt nichts Ihr sauer Verdientes zu horten - Sie müssen auch etwas wagen und Ihr Geld in Aktien oder andere lukrative Investments anlegen. So können Sie ganz nebenbei bequem Ihr Geld für sich arbeiten lassen - und am Ende noch mehr sparen. © Pixabay
Wer eine Gehaltserhöhung erhält oder die Karriereleiter aufsteigt, kommt schnell in Versuchung, auch seinen Lebensstil nach oben zu schrauben. Doch genau das führt dazu, dass Sie niemals reich werden. "Ich habe mir meine erste Luxusuhr oder mein erstes Luxusauto erst dann zugelegt, als sich meine Geschäfte und Investments als sichere Einkommensquellen herausstellten", sagt auch der Selfmade-Millionär Grant Cardone. Wer stattdessen sparsam lebt, obwohl er mehr Geld hat, der kann in Fünf-Jahres-Schritten sein Vermögen exponentiell vervielfachen.
Tipp Nummer Drei: Wer eine Gehaltserhöhung erhält oder die Karriereleiter hinaufsteigt, kommt schnell in Versuchung, auch seinen Lebensstil nach oben zu schrauben. Doch genau das führt dazu, dass Sie niemals reich werden. "Ich habe mir meine erste Luxusuhr oder mein erstes Luxusauto erst dann zugelegt, als sich meine Geschäfte und Investments als sichere Einkommensquellen herausstellten", sagt auch der Selfmade-Millionär Grant Cardone. Wer stattdessen sparsam lebt, obwohl er mehr Geld hat, der kann in Fünf-Jahres-Schritten sein Vermögen exponentiell vervielfachen. © Pixabay
Tipp Nummer Vier: Wer keine Risiken eingeht, der wird auch nicht Millionär. Selbstständig arbeiten, Geld investieren und ein unerschütterlicher Glaube an sich selbst - für viele hört sich das anstrengend an. Doch wer Millionär werden möchte, muss sich auch in unsichere und unbequeme Gewässer wagen, um seinen Traum verwirklichen zu können. Wer erfolgreich sein möchte, muss seine Ängste überwinden und - wohl kalkulierte - Wagnisse eingehen, sagt auch US-Investmentgröße Warren Buffett. Das sei das Geheimrezept: Eine Prise Abenteuer und gleichzeitig langfristiges Vorausschauen.
Tipp Nummer Vier: Wer keine Risiken eingeht, der wird auch nicht Millionär. Selbstständig arbeiten, Geld investieren und ein unerschütterlicher Glaube an sich selbst - für viele hört sich das anstrengend an. Doch wer Millionär werden möchte, muss sich auch in unsichere und unbequeme Gewässer wagen, um seinen Traum verwirklichen zu können. Wer erfolgreich sein möchte, muss seine Ängste überwinden und - wohl kalkulierte - Wagnisse eingehen, sagt auch US-Investmentgröße Warren Buffett. Das sei das Geheimrezept: Eine Prise Abenteuer und gleichzeitig langfristiges Vorausschauen. © picture alliance / dpa / Larry W. Smith
Tipp Nummer Fünf: Wer für seine Arbeit brennt, der schafft es auch in die oberen Zehntausend. Sie haben zum Beispiel eine geniale Idee für ein Startup? Dann klügeln Sie ein handfestes Konzept aus und suchen Sie Investoren. Wer seine Leidenschaft benennen und verfolgen kann, der wird auch erfolgreich. Das weiß auch Selfmade-Millionär T. Harv Eker: "Der Hauptgrund, warum viele Leute nicht das bekommen, was sie wollen, ist, dass sie es gar nicht wissen. Reiche dagegen wissen genau, dass sie reich werden wollen." Anstatt sich also den Gegebenheiten oder gar dem Wunsch der Eltern zu fügen, sollten Sie Ihren eigenen Traum verwirklichen.
Tipp Nummer Fünf: Wer für seine Arbeit brennt, der schafft es auch in die oberen Zehntausend. Sie haben zum Beispiel eine geniale Idee für ein Start-up? Dann klügeln Sie ein handfestes Konzept aus und suchen Sie Investoren. Wer seine Leidenschaft benennen und verfolgen kann, der wird erfolgreich. Das weiß auch Selfmade-Millionär T. Harv Eker: "Der Hauptgrund, warum viele Leute nicht das bekommen, was sie wollen, ist, dass sie es gar nicht wissen. Reiche dagegen wissen genau, dass sie reich werden wollen." Anstatt sich also den Gegebenheiten oder gar dem Wunsch der Eltern zu fügen, sollten Sie Ihren eigenen Traum verwirklichen. © Pixabay

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

Kommentare