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Einkommensteuererklärung

Wie lange dauert es, bis der Steuerbescheid ankommt?

Sie haben nach langer Wartezeit noch keinen Steuerbescheid vom Finanzamt erhalten? Was Sie in dem Fall tun können, erfahren Sie hier.

Die Einkommensteuererklärung ist für Arbeitnehmer ein jährliches Ritual. Das Ausfüllen der Formulare ist jedoch nicht gerade spaßig und kann einige Zeit in Anspruch nehmen – vor allem dann, wenn man sich nicht gut damit auskennt. Dafür ist es umso erfreulicher, wenn es im Steuerbescheid heißt, dass man Geld zurückbekommt. In diesem Jahr gibt es gleich mehrere Steuerentlastungen, von denen Arbeitnehmer profitieren können. Aber wie lange dauert es eigentlich, bis das Finanzamt die Steuerklärung bearbeitet und anschließend den Steuerbescheid rausschickt?

Steuerbescheid: So lange ist die durchschnittliche Bearbeitungsdauer beim Finanzamt

Im Gegensatz zur Abgabe der Steuererklärung besteht für das Finanzamt keine Frist, an der die Steuerbescheide spätestens verschickt werden müssen. Laut dem Finanzamt München dauert die Bearbeitung im Durchschnitt acht bis zehn Wochen – gelegentlich könne es jedoch länger dauern, etwa bei schwierigeren Fällen oder wenn mehr Steuererklärungen eingereicht werden als üblich. Wenn noch Unklarheiten bestehen und Sie weitere Unterlagen nachreichen müssen, kann das die Bearbeitung verzögern. Das Finanzamt empfiehlt, die Steuererklärung online über ELSTER abzugeben, da dies die Bearbeitungsdauer drastisch senkt. Falls Ihnen eine Steuererstattung zusteht, lässt diese glücklicherweise nicht so lange auf sich warten. Das Geld sollte laut dem Finanzamt München schon auf Ihrem Konto sein, wenn Sie den Steuerbescheid erhalten haben.

Diese neun Mythen kursieren über die Rente

Zu sehen sind mehrere Senioren, die auf einer Bank sitzen.
Wenn die Rente bevor steht, dann kommen viele Fragen auf. Wie lange muss man gearbeitet haben? Wie wird die Rente versteuert? Das sind nur wenige Fragen, die Sie sich vielleicht stellen. Hier bekommen Sie die Antworten.  © Imago
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Mythos 1: Die Rente kommt automatisch. Das ist nicht der Fall. Man muss die Rente bei der gesetzlichen Rentenversicherung frühzeitig schriftlich beantragen.  © Birgit Reitz-Hofmann/Imago
Ein Senior verdient sich neben seiner Rente etwas dazu.
Mythos 2: Neben der Rente darf man unbegrenzt dazuverdienen. Das stimmt nicht, eine Grenze gibt es. Wer früher in Rente geht oder erwerbsunfähig ist, kann bis zu 6300 Euro im Jahr dazuverdienen. Verdient man mehr, kann das auf die Rente angerechnet werden.  © Imago
Zu sehen ist eine Tastatur mit einer Tastatur und einem grünen Post-It. Darauf steht „Mein letzter Arbeitstag“.
Mythos 3: Die Höhe der Rente setzt sich aus den letzten Arbeitsjahren zusammen. Das stimmt so nicht. Die Rentenhöhe berechnet sich aus dem gesamten Versicherungsleben.  © O. Diez/Imago
Zu sehen ist ein älterer Mann auf einer Sportmatte. Er sitzt und neben ihm liegen Kurzhanteln.
Mythos 5: Ein Reha-Aufenthalt mindert die Rente. Dieser Mythos stimmt nicht. Das Gegenteil ist der Fall. In der Rehabilitation werden die Pflichtbeiträge zu 80 Prozent des vergangenen Bruttolohns von der Rentenversicherung gezahlt. Das erhöht den späteren Rentenanspruch.  © Hodei Unzueta/Imago
Zu sehen ist ein Antrag auf Hinterbliebenenrente, darauf liegt Geld.
Mythos 6: Nur Frauen haben Anspruch auf Hinterbliebenenrente. Das stimmt nicht. Zwar ist die Witwenrente bekannter, aber auch Männer erhalten Witwerrente. Seit 1986 sind Männer und Frauen in der Rentenversicherung gleichberechtigt.  © Sabine Brose, Frank Sorge/Imago
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Mythos 7: Nach 45 Jahren im Beruf kann man schon mit 63 Jahren in Rente gehen. Das stimmt nur zum Teil. Wer so lange im Berufsleben war, der kann grundsätzlich früher in Rente gehen. Allerdings verschiebt sich das Renteneintrittsalter je nach Geburtsjahr nach hinten.  © Imago
Zu sehen ist jemand, der am PC arbeitet.
Mythos 8: Einen Rentenanspruch hat erst jemand, der 15 Jahre gearbeitet hat. Das ist falsch. Die Mindestversicherungszeit für die Regelaltersrente beträgt fünf Jahre.  © Rüdiger Wölk/Imago
Zu sehen ist eine alte Frau, die ein Heft vor sich liegen hat. Sie schaut ihre Katze an.
Mythos 9: Die Rente muss nicht versteuert werden. Das ist falsch. Grundsätzlich muss eine Einkommens- bzw. Lohnsteuer auf die Rente gezahlt werden. Das Geld wird derzeit nicht voll versteuert. Der Prozentsatz ist abhängig vom Renteneintritt.  © Imago
Zu sehen ist eine Deutschlandkarte, darauf sind Balken zu sehen.
Mythos 10: Wenn man Ostrente bezieht und in den Westen umzieht, bekommt man Westrente. Das stimmt nicht. Die Altersrente wird einmal anhand der Entgeltpunkte errechnet, die am Beschäftigungsort erworben wurde. Der Wohnsitz spielt dabei keine Rolle. Auch für Rentenerhöhungen ist der Wohnortswechsel unerheblich.  © Imago

Steuerbescheid: So lange darf sich das Finanzamt maximal Zeit lassen

Sollten Sie nach zehn Wochen oder länger nichts vom Finanzamt gehört haben, dann können Sie beim Finanzamt nachfragen, wie es um den Steuerbescheid steht. Wenn Sie nach sechs Monaten noch immer keinen Bescheid erhalten haben, dann haben Sie die Möglichkeit, einen Untätigkeitseinspruch gemäß § 347 der Abgabenordnung (AO) einzureichen. Bevor Sie diesen Schritt erwägen, sollten Sie aber unbedingt beim Finanzamt nachhaken.

Rubriklistenbild: © Andreas Gora/Imago

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