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Sparen im Urlaub

Reiseapotheke besser nicht in Deutschland kaufen? In welchen Ländern Sie günstiger wegkommen

Fast jeder hat zu Hause einen Vorrat an Medikamenten. Durchforsten lohnt sich: Vieles könnte bereits abgelaufen sein. Doch Stop! Wer im Ausland neu kauft, kann sparen.

Aspirin, eine Schmerzsalbe, Präparate gegen allergische Beschwerden und Reste von Medikamenten, die von der letzten Erkältung übrig sind: Die Hausapotheke gibt oft viel her. Die Reiseapotheke aus dem bestehenden Vorrat zusammen schustern? Es spricht nichts dagegen, solange die Medikamente noch nicht das Ablaufdatum überschritten haben. Was gehört eigentlich in eine vollständige Reiseapotheke? Die Krankenkasse AOK führt folgende Präparate auf:

  • Mittel gegen Schmerzen, Fieber und Erkältung (mit den Wirkstoffen Ibuprofen, ASS oder Paracetamol)
  • Mittel gegen Magenkrämpfe bei Verdauungsbeschwerden
  • Durchfallmittel (Elektrolyt-Pulver, Medikamente mit dem Wirkstoff Loperamid)
  • Arzneimittel gegen Reiseübelkeit (mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat)
  • Ohrentropfen (bei Bade- und Tauchurlauben)
  • Abschwellendes Nasenspray
  • Salbe/Gel gegen den Juckreiz nach Insektenstichen
  • Sonnenschutzmittel
  • kühlendes Präparat gegen Sonnenbrand
  • Salbe gegen Entzündungen und Aufschürfungen
  • bei Bedarf Mittel gegen Allergien (Antihistaminika)
  • vor allem in Risikogebieten für Malaria, Zika-Virus, Gelbfieber und Dengue-Fieber: insektenabweisende Mittel mit dem Wirkstoff DEET, zusätzlich medikamentöse Malaria-Prophylaxe und Moskitonetz
  • Erste-Hilfe-Set für Verletzungen mit Verbandsmaterial (Schere, Pflaster, sterile Kompressen, Mullbinden, Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Sicherheitsnadeln)
  • Pinzette und Fieberthermometer
  • Mundschutz

Wichtig: Haben Sie im Urlaub auch immer die Medikamente dabei, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, weil der Arzt sie Ihnen verschrieben hat. Dazu gehören etwa Bluthochdruck-Medikamente. Ihnen fehlen einige der oben genannten Utensilien? In einigen Reiseländern kommen Sie beim Kauf günstiger weg als in deutschen Apotheken.

Ibuprofen, Impfbuch, Sonnencreme: Auf die Reiseapotheke sollte man in keinem Fall verzichten, wenn es in den Urlaub geht.

In welchen Ländern viele Medikamente günstiger sind als in Deutschland

Der private digitale Krankenversicherer ottonova hat im Rahmen eines europäischen Preisvergleichs zu beliebten Medikamenten in der Reiseapotheke geprüft, wo die Präparate am günstigsten sind. Insgesamt wurden die Preise von 17 Medikamenten in 16 Ländern verglichen. Dabei wurden Preisunterschiede von bis zu 19 Euro festgestellt. Die Ergebnisse des Vergleichs im Überblick:

  • Am billigsten sind Reiseapotheken-Präparate in Polen: Hier können 13 Arzneimittel teilweise wesentlich günstiger gekauft werden als in Deutschland. Besonders groß ist ottonova zufolge der Unterschied bei amoxicillinhaltigen Antibiotika gegen bakterielle Infektionen (minus 19,22 Euro) sowie bei Salben mit Mupirocin gegen Hautinfektionen (minus 7,31 Euro).
  • Auch Portugal kommt im Vergleich gut weg, hier sei ein Großteil der Reiseapotheke günstig zu erwerben, wie aus der ottonova-Pressemitteilung hervorgeht. Günstiger sind hier etwa Medikamente mit dem Wirkstoff Mupirocin gegen eitrige Hautinfektionen (minus 17,38 Euro) und Mittel mit Azithromycin gegen bakterielle Atemwegs- und Harnwegsinfekte sowie Durchfall mit Krämpfen und/oder Fieber (minus 8,46 Euro).
  • Schweden zählt überraschenderweise auch zu den günstigen Ländern in Hinblick auf die Kosten der Reiseapotheke. Mittel mit Mupirocin gegen eitrige Hautinfektionen kosten hier gut 14 Euro weniger als in Deutschland. Auch Mittel mit Ibuprofen können hier günstiger erworben werden.

Diese neun Mythen kursieren über die Rente

Zu sehen sind mehrere Senioren, die auf einer Bank sitzen.
Wenn die Rente bevor steht, dann kommen viele Fragen auf. Wie lange muss man gearbeitet haben? Wie wird die Rente versteuert? Das sind nur wenige Fragen, die Sie sich vielleicht stellen. Hier bekommen Sie die Antworten.  © Imago
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Mythos 1: Die Rente kommt automatisch. Das ist nicht der Fall. Man muss die Rente bei der gesetzlichen Rentenversicherung frühzeitig schriftlich beantragen.  © Birgit Reitz-Hofmann/Imago
Ein Senior verdient sich neben seiner Rente etwas dazu.
Mythos 2: Neben der Rente darf man unbegrenzt dazuverdienen. Das stimmt nicht, eine Grenze gibt es. Wer früher in Rente geht oder erwerbsunfähig ist, kann bis zu 6300 Euro im Jahr dazuverdienen. Verdient man mehr, kann das auf die Rente angerechnet werden.  © Imago
Zu sehen ist eine Tastatur mit einer Tastatur und einem grünen Post-It. Darauf steht „Mein letzter Arbeitstag“.
Mythos 3: Die Höhe der Rente setzt sich aus den letzten Arbeitsjahren zusammen. Das stimmt so nicht. Die Rentenhöhe berechnet sich aus dem gesamten Versicherungsleben.  © O. Diez/Imago
Zu sehen ist ein älterer Mann auf einer Sportmatte. Er sitzt und neben ihm liegen Kurzhanteln.
Mythos 5: Ein Reha-Aufenthalt mindert die Rente. Dieser Mythos stimmt nicht. Das Gegenteil ist der Fall. In der Rehabilitation werden die Pflichtbeiträge zu 80 Prozent des vergangenen Bruttolohns von der Rentenversicherung gezahlt. Das erhöht den späteren Rentenanspruch.  © Hodei Unzueta/Imago
Zu sehen ist ein Antrag auf Hinterbliebenenrente, darauf liegt Geld.
Mythos 6: Nur Frauen haben Anspruch auf Hinterbliebenenrente. Das stimmt nicht. Zwar ist die Witwenrente bekannter, aber auch Männer erhalten Witwerrente. Seit 1986 sind Männer und Frauen in der Rentenversicherung gleichberechtigt.  © Sabine Brose, Frank Sorge/Imago
aelteres Paar sitzt verliebt an einem Baum und liest zusammen ein Buch elderly couple in love sittin
Mythos 7: Nach 45 Jahren im Beruf kann man schon mit 63 Jahren in Rente gehen. Das stimmt nur zum Teil. Wer so lange im Berufsleben war, der kann grundsätzlich früher in Rente gehen. Allerdings verschiebt sich das Renteneintrittsalter je nach Geburtsjahr nach hinten.  © Imago
Zu sehen ist jemand, der am PC arbeitet.
Mythos 8: Einen Rentenanspruch hat erst jemand, der 15 Jahre gearbeitet hat. Das ist falsch. Die Mindestversicherungszeit für die Regelaltersrente beträgt fünf Jahre.  © Rüdiger Wölk/Imago
Zu sehen ist eine alte Frau, die ein Heft vor sich liegen hat. Sie schaut ihre Katze an.
Mythos 9: Die Rente muss nicht versteuert werden. Das ist falsch. Grundsätzlich muss eine Einkommens- bzw. Lohnsteuer auf die Rente gezahlt werden. Das Geld wird derzeit nicht voll versteuert. Der Prozentsatz ist abhängig vom Renteneintritt.  © Imago
Zu sehen ist eine Deutschlandkarte, darauf sind Balken zu sehen.
Mythos 10: Wenn man Ostrente bezieht und in den Westen umzieht, bekommt man Westrente. Das stimmt nicht. Die Altersrente wird einmal anhand der Entgeltpunkte errechnet, die am Beschäftigungsort erworben wurde. Der Wohnsitz spielt dabei keine Rolle. Auch für Rentenerhöhungen ist der Wohnortswechsel unerheblich.  © Imago

Für Sie geht es nach Italien? Hier sind viele Präparate teurer als in Deutschland. Etwa Mittel mit den Schmerzstillern Ibuprofen und Paracetamol. Diese sollten Sie besser in Deutschland kaufen. Auch Nasenspray und Mittel gegen Durchfall sind dem Preisvergleich zufolge in Deutschland am niedrigsten. Bei Arznei gegen Übelkeit ist Deutschland ebenfalls Gewinner, wenn es um den niedrigsten Preis geht. Für 2,50 Euro kann man Präparate mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat gegen Übeleit und Erbrechen hierzulande einkaufen.

Rubriklistenbild: © Imago

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