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Jahrelang

Steuererklärung 7 Jahre später abgeben? Welche Fristen aktuell gelten

Wer freiwillig die Steuererklärung abgibt, muss das nicht unbedingt ein Jahr rückwirkend machen. Es gelten andere Fristen, als bei der verpflichtenden Steuererklärung.

Sie sind verpflichtet, Ihre Steuererklärung abzugeben? Dann dürfen Sie nicht zu lange trödeln. Wie das Informationsportal Finanztip informiert, muss die Steuererklärung bei einer Abgabepflicht normalerweise bis Ende Juli des folgenden Jahres abgegeben werden. Für die Steu­er­er­klä­rung 2021 ist es der 31. Oktober 2022, heißt es weiter. Auch für diejenigen, die keiner Pflicht unterliegen, lohnt sich die Abgabe der Steuererklärung in vielen Fällen. Meist ist das dann der Fall, wenn man Werbungskosten von mehr als 1.000 Euro (ab 2022: 1.200 Euro), Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen hat oder wenn man Handwerker und Dienstleister im eigenen Haushalt arbeiten lässt, so die Finanztip-Informationen.

Die freiwillige Steuererklärung können Sie für einige Jahre nachreichen. Sogar bis zu sieben Jahre können Sie verstreichen lassen – allerdings gilt diese Frist nicht für die Einkommenssteuererklärung.

Sie sind spät dran mit der Steuererklärung? Welche Fristen gelten, lesen Sie hier.

Steuererklärung: Diese Fristen müssen eingehalten werden

Für die freiwillige Einkommenssteuererklärung gilt: Sie können Sie vier Jahre später immer noch einreichen. Die Verjährungsfrist für die Steuererklärung 2018 läuft etwa am 31.12.2022 ab. Wer die Steuererklärung 2019 freiwillig einreichen möchte, hat noch bis 31.12.2023 Zeit.

Steuer-Tricks: So sparen Sie bares Geld bei der Steuererklärung

Jedes Jahr legen Sie mit der Steuererklärung dem Finanzamt Ihre Einnahmen und Belastungen offen. Damit Sie nicht unnötig Geld verschenken, haben wir ein paar Tipps für Sie.
Jedes Jahr legen Sie mit der Steuererklärung dem Finanzamt Ihre Einnahmen und Belastungen offen. Damit Sie nicht unnötig Geld verschenken, haben wir ein paar Tipps für Sie. © MiS/Imago
Nutzen Sie Pauschbeträge wie die Pendlerpauschale. Letztere können Sie immer angeben, egal ob Sie zu Fuß oder mit dem Auto zur Arbeit kommen. Dafür gibt‘s 35 Cent pro Kilometer (ab 2022: 38 Cent).
Nutzen Sie Pauschbeträge wie die Pendlerpauschale. Letztere können Sie immer angeben, egal ob Sie zu Fuß oder mit dem Auto zur Arbeit kommen. Dafür gibt‘s 35 Cent pro Kilometer (ab 2022: 38 Cent). © Imago/Sabine Gudath
Auch mit der Homeoffice-Pauschale von 5 Euro pro Tag (max. 600 Euro im Jahr) lassen sich Steuern sparen. Vorausgesetzt, Sie kommen über die Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro im Jahr.
Auch mit der Homeoffice-Pauschale von 5 Euro pro Tag (max. 600 Euro im Jahr) lassen sich Steuern sparen. Vorausgesetzt, Sie kommen über die Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro im Jahr. © Imago/Tanya Yatsenko
Auch wer berufsbedingt in eine andere Stadt zieht, kann seine Umzugskosten steuerlich geltend machen.
Auch wer berufsbedingt in eine andere Stadt zieht, kann seine Umzugskosten steuerlich geltend machen. © Vasily Pindyurin/Imago
Spenden, wie etwa bei Straßensammlungen, werden beim Finanzamt als Sonderausgaben anerkannt.
Spenden, wie etwa bei Straßensammlungen, werden beim Finanzamt als Sonderausgaben anerkannt.  © MiS/Imago
Wussten Sie schon? Zu den Sonderausgaben zählen übrigens auch bestimmte Versicherungen, wie die Haftpflicht oder Riester-Rente.
Wussten Sie schon? Zu den Sonderausgaben zählen übrigens auch bestimmte Versicherungen, wie die Haftpflicht oder Riester-Rente. © Panthermedia/Imago
Auch die Pflege von Angehörigen lässt sich steuerlich geltend machen.
Auch die Pflege von Angehörigen lässt sich steuerlich geltend machen. So steht pflegenden Arbeitnehmern für das Jahr 2021 ein Pauschbetrag von 600 bis 1.800 Euro zu (je nach Pflegegrad). © Ute Grabowsky/Imago
Feuerwehr. Mit einem Ehrenamt lassen sich Steuern sparen.
Sie üben ein Ehrenamt aus? Dann bleiben jährlich 840 Euro steuer- und sozialabgabenfrei (Stand: 2022). © Martin Wagner/Imago
Fliesenleger bei der Arbeit. Geben Sie Handwerkerkosten unbedingt in der Steuererklärung an – damit sparen Sie bares Geld.
Geben Sie Handwerkerkosten unbedingt in der Steuererklärung an – damit sparen Sie bares Geld. © IMAGO/Achim Duwentäster
Optiker mit Brille. Krankheitskosten wie Brillen, Medikamente und Behandlungskosten werden vom Finanzamt berücksichtigt, sofern sie die Zumutbarkeitsgrenze überschreiten.
Krankheitskosten wie Brillen, Medikamente und Behandlungskosten werden vom Finanzamt berücksichtigt, sofern sie die Zumutbarkeitsgrenze überschreiten. © Westend61/Imago

Eine andere Regelung herrscht in Hinblick auf die sogenannten Verlustvorträge. Im Rahmen eines solchen Vortrags können Verluste, die in einem Steuerjahr gemacht wurden, in die nächsten Jahre übertragen und steuerlich geltend gemacht werden. Der Verlust wird also im nächsten Jahr mit positiven Einkünften verrechnet und führt letztendlich dazu, dass man weniger Steuern zahlen muss, wie die Steuer-App taxfix weiter informiert. Vor allem für Studierende und Auszubildende ist der Verlustvortrag interessant, weil diese Gruppen meist weniger einnehmen als ausgeben. Die rückwirkende Feststellung von Verlustvorträgen für bis zu sieben Jahre kommt ihnen bei der Abgabe einer späteren Einkommenssteuer zugute, heißt es vonseiten taxfix.

Rubriklistenbild: © Jochen Tack/Imago

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