Grabpflege hat viele positive Seiten

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Mehr als Trauer: Ältere Menschen, die regelmäßig ein Grab pflegen, sind häufig im Freiem und haben die Möglichkeit, auf dem Friedhof Kontakte zu knüpfen. Foto: Uwe Anspach

Köln (dpa/tmn) - Die Grabpflege mag manchmal lästig sein, beinhaltet aber auch viele positive Aspekte. Vor allem für Senioren kann sie ein wichtiger Fixpunkt im Alltag sein.

Wenn ältere Menschen sich im ein Grab kümmern, nehmen sie Kontakt zu verstorbenen Angehörigen auf, können ihre Trauer ausdrücken und sind außerdem draußen unterwegs. "Viele fühlen sich besser, nachdem sie auf dem Friedhof waren", sagt Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe.

Nicht zuletzt bietet der Besuch auf dem Friedhof auch die Möglichkeit, Bekanntschaften zu knüpfen. Wer jeden Mittwochnachmittag die Blumen auf dem Grab gießt, wird bald schon einige vertraute Gesichter kennen.

Außerdem bringt die Grabpflege die Familie zusammen. Bei vielen ist es Brauch, an einem oder mehreren bestimmten Tagen im Jahr gemeinsam auf den Friedhof zu gehen. "Letztlich wird die Bedeutung dieses Lebensbereichs unterschätzt", erklärt Sowinski. Dabei spende der Besuch des Grabs vielen Trost.

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