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Jobsuche

Bewerbung: Daran erkennen Sie gleich, ob der Job ein totaler Flop ist

Der Job klingt verheißungsvoll? Leider ist das oft mehr Schein als Sein.
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Der Job klingt verheißungsvoll? Leider ist das oft mehr Schein als Sein.

Das Bewerbungsgespräch war ein voller Erfolg, die Firma will Sie unbedingt einstellen. Doch Vorsicht: Selbst der verheißungsvollste Job kann sich schnell als Flop erweisen.

Oft hält ein Job oder der Arbeitgeber leider nicht das, was er im Vorfeld verspricht. Wurden die Aufgaben im Bewerbungsgespräch noch als "super interessant" verkauft, kann der später in der Realität leider in öden Routineaufgaben enden. Oder der "herausfordernde" Job stellt Ihr Privatleben völlig auf den Kopf - weil Sie jede Menge Überstunden schieben müssen. 

Bei diesen fünf Anzeichen sollten Sie stutzig werden

Bei welchen Anzeichen Sie stutzig werden sollten, haben zwei Experten dem Karriereportal BusinessInsider verraten haben. Wir haben die wichtigsten für Sie zusammengefasst:

1. Mündliche Versprechen

"Halten Sie sich von Unternehmen fern, die mündliche Versprechungen machen, aber sie nie schriftlich festhalten", rät die New Yorker Karriereexpertin Eileen Sharaga. Denn das bedeute so gut wie immer, dass sie ihre Versprechen nicht einhalten werden. Tatsächlich gab es hier schon so manches böses Erwachen später im Job.

2. Ein zu hohes Gehalt

Die Bezahlung ist zu schön, um wahr zu sein? Dann sollten Sie laut Sharaga besonders gut hinsehen. Ein hohes Gehalt sei ein weit verbreitetes Anzeichen dafür, dass der Job nicht das ist, was er vorgebe. "Das könnte ein Anzeichen dafür sein, dass niemand diesen Job haben will, weil die Arbeitsbedingungen toxisch sind", meint die Expertin. "Vielleicht suchen sie verzweifelt nach jemandem und erwarten, dass Sie sofort ein Problem lösen." Das könnte dann ungemütlich für Sie werden.

Verzweifelte Unternehmen würden Bewerber auch daran erkennen, dass sie Sie unbedingt wollen und sofort eine Zusage erwarten. Seriöse Arbeitgeber sollten Jobsuchenden dagegen genügend Zeit geben, sich zu entscheiden.

Auch interessant: Wie reagiere ich auf Frage nach dem bisherigen Gehalt?

3. Sie müssen ständig nachfragen

Wenn Sie nach der Bewerbung ständig anrufen und sich nach dem aktuellsten Stand erkundigen müssen, heißt das laut Karrierecoach Debra Wheatman besser: Finger weg! "Das könnte darauf hindeuten, dass das Unternehmen schlecht organisiert ist und die Mitarbeiter nicht wirklich respektiert werden."

Lesen Sie auch: Nach dem Bewerbungsgespräch: So oft dürfen Sie nachhaken, bevor es nervt.

Umfrage: Ihre Meinung ist gefragt

4. Hohe Mitarbeiter-Fluktuation

Unternehmen können aus vielen Gründen eine hohe Mitarbeiter-Fluktuationsrate haben, verrät Shagara, etwa, weil sie viele Einsteiger einstellen, weil sie Mitarbeitern nur den Mindestlohn zahlen oder weil andere Firmen einfach mehr Geld für den gleichen Job zahlen. Doch "wenn ein Unternehmen eine hohe Fluktuationsrate hat, weil das Management schlecht ist oder das Arbeitsumfeld toxisch ist, ist das ein guter Grund, sich nach einem anderen Unternehmen umzuschauen", so die Expertin.

5. Ein mieses Bauchgefühl 

Ihr Bauchgefühl verheißt nichts Gutes - sei es beim potenziellen Chef, bei der Stelle oder gar dem ganzen Unternehmen? Dann sollten Sie laut Wheatman auch unbedingt darauf hören. "Wenn Sie im Bewerbungsprozess dieses Gefühl haben, haben Sie in neun von zehn Fällen recht und Sie sollten sich woanders nach einem Job umschauen", rät die Expertin abschließend.

Lesen Sie auch: Darum lehnen Bewerber einen Job wirklich ab - trotz Zusage.

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was beim Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist natürlich, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken.
Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was für das Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken. Bleiben Sie zudem authentisch. Was allzu übertrieben wirkt, sollten Sie im Zweifel besser vermeiden. © IMAGO / Westend61
Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Vor dem Bewerbungsgespräch sollten Sie zudem genügend Zeit für die Körperpflege einplanen. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.  © IMAGO / YAY Images
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch.
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch. © IMAGO / Westend61
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen.
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand zum Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen. Wenn Ihnen zur Begrüßung hingegen jemand ein Mineralwasser oder einen Kaffee anbietet, dürfen Sie das gerne annehmen. Vergessen Sie dabei niemals, sich höflich zu bedanken.  © IMAGO / Westend61
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut. © IMAGO / Westend61
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein.
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein. Schließlich geht es darum, dass die künftigen Kollegen Sie besser kennenlernen. Und auch Sie sollten sich natürlich einen Eindruck verschaffen können, ob die neue Stelle zu Ihnen passt. © IMAGO / Westend61
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für viele Recruiter ist das ein No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.  © IMAGO / YAY Images
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. Sollten Sie trotzdem verspätet sein, brauchen Sie dafür eine sehr plausible Erklärung.  © IMAGO / Westend61
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.  © IMAGO / Westend61
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.  © IMAGO / YAY Images