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Coronavirus: So müssen sich Unternehmen im Ernstfall verhalten

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Coronavirus - auch deutsche Unternehmen sollten sich vorbereiten. (Symbolbild)

Viele Unternehmen haben auf die Corona-Pandemie längst reagiert. Auch Betriebe, die bereits einen Pandemieplan haben, sollten diesen aktualisieren.

  • Das Coronavirus breitet sich auf der ganzen Welt immer weiter aus.
  • Viele Betriebe fürchten wirtschaftliche Konsequenzen durch eine drohende Pandemie.
  • Auch deutsche Firmen sollten sich auf den Ernstfall vorbereiten.

Coronavirus-Epidemie: Plan für den Krisenfall

Wie sind Dienstreisen gesetzlich geregelt? Und wie sollten Arbeitgeber mit erkrankten Mitarbeitern umgehen? Hier erfahren Sie, was Sie zum Coronavirus* wissen müssen.

Experten gehen davon aus, dass sich immer mehr Menschen weltweit mit dem Virus infizieren und ein Teil von ihnen ernsthaft erkranken wird. Unternehmen sind aufgerufen, einen Notfallplan zu erstellen, um ausreichend vorbereitet zu sein. Auch Betriebe, die bereits einen Pandemieplan haben, sollten diesen aktualisieren. Wie sich Betriebe vor, während und nach einer Pandemie* verhalten sollten, ist im "Handbuch für betriebliche Pandemieplanung" des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zusammengefasst. Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie aufgelistet:


  • Hygienisches Verhalten am Arbeitsplatz: Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter sensibilisieren und auf hygienisches Verhalten hinweisen. Ebenso sollten Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und Arzneien* rechtzeitig beschafft werden.
  • Informationen des Gesundheitsschutzes beachten: Neben der Beschaffung von Medizin- und Hygieneartikeln, sollten Betriebe stets aktuelle Hinweise zum Gesundheitsschutz beachten. Alle wichtigen Informationen sind auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts, der Welt-Gesundheitsorganisation (WHO), und beim Auswärtigen Amt zu finden.
  • Beschäftigte über Pandemieplan in Kenntnis setzen: Alle Mitarbeiter sollten über vorbeugende Maßnahmen informiert sein, damit auch im Ernstfall das Kerngeschäft weiter laufen kann.
  • Kernfunktionen, Ansprechpartner und Personaleinsatz festlegen: Unternehmen sollten neben Bereichen, deren Funktion auch im Krisenfall nicht eingestellt werden können, auch Ansprechpartner für den Krisenfall benennen. Auch die Vorsorge für Mitarbeiter im Ausland sollte sicher gestellt werden.
  • Betriebliche und personelle Planung: Nachdem die zentralen Funktionen des Betriebs festgelegt sind, sollte geklärt werden, welche Mitarbeiter wichtige Aufgaben übernehmen können. Falls viele Beschäftigte gleichzeitig ausfallen, muss der Betrieb auch weiterhin gesichert werden. Daneben sollten Betriebe in Absprache mit Geschäftskunden und Lieferanten die Versorgung festlegen.

Zum Weiterlesen: Coronavirus in Deutschland: was jeder Einzelne tun kann.

Auswirkungen einer Coronavirus-Welle auf den Betrieb

Während einer Pandemie rät das Bundesamt zu einer Aufrechterhaltung des Minimalbetriebs. Wird nach Einschätzung des Bundesarbeitsministeriums ein Unternehmen zum Infektionsschutz* geschlossen, müssen die Löhne weiterhin gezahlt werden - während der Betrieb still liegt. Fakt ist jedenfalls schon jetzt: Immer mehr Betrieb schicken ihre Mitarbeiter ins Homeoffice.

Falls ein Mitarbeiter sich mit dem Coronavirus infiziert, hat das ernste Konsequenzen: Wird eine Quarantäne angeordnet, darf er in dieser Zeit weder das Haus verlassen noch Besuche empfangen. Auch kann das Gesundheitsamt Untersuchungen anordnen, wie ein tägliches Messen der Temperatur oder Abnehmen von Abstrichen.

Im Video: Erster Corona-Fall bei BMW in München

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lkn

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