Im Bewerbungsgespräch

Diese Situation im Vorstellungsgespräch erwischt Sie unvorbereitet

Nicht alle Fragen des Personalers im Bewerbungsgespräch können Sie vorhersehen.
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Nicht alle Fragen des Personalers im Bewerbungsgespräch können Sie vorhersehen.

Sie können sich noch so viel über Fragen im Bewerbungsgespräch und Wissen über Ihren potenziellen Arbeitgeber anlesen - manches können Sie nicht vorhersehen.

Sie haben es geschafft: Sie konnten die Personaler mit Ihren Bewerbungsunterlagen überzeugen und wurden zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Und natürlich möchten Sie sich genau vorbereiten, um den guten Eindruck Ihrer Bewerbung im Gespräch zu bestätigen. Sie können nicht alle Fragen der Personaler voraussehen, aber sich für manche Eventualitäten trotzdem wappnen.

Personaler wollen Ihre Stressresistenz testen

Manche Personaler stellen im Vorstellungsgespräch gerne Fragen, die den Bewerber unvorbereitet treffen sollen. Mit diesen Stressfragen wollen sie herausfinden, wie Sie in unvorhergesehenen Situationen reagieren. Eine solche Frage könnte zum Beispiel sein: "Warum haben Sie so viele Praktika gemacht?" Aber egal, wie die Frage lautet, mit der Sie nicht gerechnet haben: Seien Sie bei Ihrer Antwort auf jeden Fall selbstsicher.

Lesen Sie auch: Bewerbungsgespräch: Typische Fragen, Tipps und No-Gos.

Schlagfertig und selbstsicher im Vorstellungsgespräch

Wenn Sie antworten, geht es vor allem um Schlagfertigkeit und Selbstsicherheit, erklärt Karrierecoach Christina Thiel in der Zeitschrift "Abi". Das bedeutet, dass Sie nicht in Rechtfertigungen verfallen dürfen, sondern selbstbewusst erklären, dass für Sie, um bei unserem Beispiel zu bleiben, Praxiserfahrung für Ihre angestrebte Stelle von Vorteil ist. Auf unvorhergesehene Fragen können Sie sich natürlich nicht inhaltlich vorbereiten. Solche Stressfragen werden nicht gestellt, um Ihr Fachwissen oder Ihre Kompetenz zu testen. Aber Sie können sich emotional darauf einstellen und dann entsprechend souverän reagieren.

Ebenfalls interessant: Bei diesen vier Fragen zeigen Bewerber ihr wahres Gesicht.

Stellen Sie im Bewerbungsgespräch selbst Fragen

Zu einem selbstbewussten Auftritt im Bewerbungsgespräch gehöre es auch, selbst Fragen zu stellen, rät Karrierecoach Thiel. Der Personaler wird Sie bestimmt auffordern, Fragen zum Unternehmen oder Ihrer potenziellen Arbeitsposition zu stellen. Am besten notieren Sie sich im Vorfeld bereits einige Fragen auf einem Merkzettel, auf den Sie in dieser Situation dann als Gedächtnisstütze zurückgreifen können. Zum Beispiel können Sie den Personaler nach Weiterbildungsmöglichkeiten fragen, schlägt Thiel im Gespräch mit der Nordwest Zeitung vor. Aufmerksam und interessiert wirken Sie auch, wenn Sie sich während des Gesprächs Notizen machen.

Ihre Meinung ist gefragt:

Lesen Sie auch: Nutzen Sie diese Frage-Strategie im Bewerbungsgespräch - und Personaler sind hin und weg.

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

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