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Unglaublich

100 Absagen auf Bewerbungen: Frau lässt dann ein Detail weg - und wird prompt eingeladen

Eine Frau bekam nur Absagen. Dann entschied sie sich, ein Detail aus ihrem Bewerbungsschreiben zu streichen. (Symbolbild)
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Eine Frau bekam nur Absagen. Dann entschied sie sich, ein Detail aus ihrem Bewerbungsschreiben zu streichen. (Symbolbild)

Eine Frau auf  Jobsuche bewarb sich auf über 100 Stellen - doch sie bekam nur Absagen. Dann entschied sie sich, ein Detail aus ihrem Bewerbungsschreiben zu streichen.

Dieser Bewerbungskrimi aus dem vergangenen Jahr bewegt immer noch Menschen auf der ganzen Welt: Shani Dhanda hatte sich auf 100 Stellen beworben. Als sie nur Absagen kassierte entschied sie sich, ein Detail in ihrer Bewerbung wegzulassen: Sie verschwieg ihre Behinderung. Die 30-Jährige ist nur rund einen Meter fünfzehn groß und leidet zudem an weiteren Erkrankungen.

Sie fühlte sich diskriminiert

Shani Dhanda aus Walsall in England leidet an Osteogenesis imperfecta, einer Knochenerkrankung, sowie an Skoliose und Arthritis. Zudem ist sie kleinwüchsig. Nachdem die 30-Jährige auf Bewerbungen nur Absagen bekam, beschloss sie, ihre Behinderung nicht mehr aufzuführen - prompt wurde sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, wie das Newsportal Mirror im November 2017 berichtete.

Schon früher wurde Dhanda wegen ihrer Größe und Erkrankungen diskriminiert. "Berufsberater sagten mir, dass sie aufgrund meiner Krankheit nicht wüssten, welche Arbeit ich machen könnte", berichtet die junge Frau. "Sie sagten mir, ich solle es doch beim Gemeinderat versuchen, weil sie eine Quote für behinderten Menschen hätten, die sie ein Jahr beschäftigen müssen."

Zum Weiterlesen: Frau meldet sich wegen Depressionen krank - so cool reagiert ihr Chef.

Als sie dann nur Absagen bekam, habe sie sich sehr schlecht gefühlt. "Oh mein Gott, werde ich jemals einen Job bekommen?", hatte die junge Frau gedacht. "Welche Lebensqualität werde ich haben, wenn niemand einen Job finde, weil mir keiner die Gelegenheit gibt?"

Also beschloss sie, ihre Behinderung aus der Bewerbung zu entfernen. Sie bekam sofort eine Einladung für ein Vorstellungsgespräch für eine Telesales-Stelle. Doch es stellte sich als noch schwieriger heraus, die Stelle zu behalten, als sie zu bekommen. Denn auch ihr Arbeitgeber diskriminierte Dhanda aufgrund ihrer Einschränkungen.

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Schließlich beschloss die Frau, sich selbstständig zu machen. Seither arbeitet sie als Eventmanager und ist damit sehr erfolgreich. "Ich denke, Arbeitgeber müssen viel offener werden. Sie müssen eine Umgebung schaffen, in der Menschen keine Angst haben, ihre Behinderungen zu offenbaren oder um Hilfe zu bitten", so Dhanda. "In fast alles Lebenssituationen bekommen behinderte Menschen Steine in den Weg gelegt, sei es bei den angebotenen Dienstleistungen oder bei den Stellenangeboten. Es stellt immer eine Herausforderung oder ein Hindernis dar und das muss sich wirklich ändern."

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sca

Video: So sollten Sie sich nicht bewerben!

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was beim Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist natürlich, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken.
Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was für das Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken. Bleiben Sie zudem authentisch. Was allzu übertrieben wirkt, sollten Sie im Zweifel besser vermeiden. © IMAGO / Westend61
Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Vor dem Bewerbungsgespräch sollten Sie zudem genügend Zeit für die Körperpflege einplanen. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.  © IMAGO / YAY Images
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch.
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch. © IMAGO / Westend61
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen.
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand zum Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen. Wenn Ihnen zur Begrüßung hingegen jemand ein Mineralwasser oder einen Kaffee anbietet, dürfen Sie das gerne annehmen. Vergessen Sie dabei niemals, sich höflich zu bedanken.  © IMAGO / Westend61
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut. © IMAGO / Westend61
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein.
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein. Schließlich geht es darum, dass die künftigen Kollegen Sie besser kennenlernen. Und auch Sie sollten sich natürlich einen Eindruck verschaffen können, ob die neue Stelle zu Ihnen passt. © IMAGO / Westend61
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für viele Recruiter ist das ein No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.  © IMAGO / YAY Images
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. Sollten Sie trotzdem verspätet sein, brauchen Sie dafür eine sehr plausible Erklärung.  © IMAGO / Westend61
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.  © IMAGO / Westend61
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.  © IMAGO / YAY Images

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