Studie

Hoher Bedarf an Fachkräften im Personalwesen

Der Bedarf an Fachkräften im Personalbereich ist merklich angestiegen.
+
Der Bedarf an Fachkräften im Personalbereich ist merklich angestiegen.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Nachfrage nach Fachkräften im Personalwesen deutlich gestiegen ist. Oktober 2014 bis September 2015 waren es noch knapp 72.200 Stellen im HR-Bereich, in den darauf folgenden zwölf Monaten gab es einen Zuwachs von fast 17.300 Stellen.

Wie eine aktuelle Analyse des Adecco Stellenindex zeigt, ist vor allem die Nachfrage von Personaldienstleistern in Deutschland gestiegen. Den Großteil aller Jobs bieten demnach Personaldienstleistungsunternehmen an.

Gute Perspektiven für Personalfachkräfte bieten darüber hinaus Industrieunternehmen, Dienstleister im freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Bereich sowie Handel, Banken und Versicherungen.

Überdurchschnittlich viele Akademiker gesucht

Akademiker haben besonders gute Chancen: 45 Prozent aller Stellen im Personalwesen waren an Fachkräfte mit Studienabschluss gerichtet. Das wirtschaftswissenschaftliche Studium bietet dabei die beste Voraussetzung für eine Karriere im HR-Bereich. Aber auch Sozial- und Geisteswissenschaftler haben sehr gute Aussichten.

Und nicht nur erfahrene HR-Fachkräfte, sondern auch Young Professionals können sich über die überdurchschnittlichen Einstiegschancen freuen. Sehr viele Angebote gab es auch für Praktikanten und Werkstudenten. Eine Ausbildung wurde dagegen selten angeboten: Nur knapp 800 Lehrstellen konnte der Adecco Stellenindex in den letzten 12 Monaten verzeichnen.

Viele Angebote für Sachbearbeiter und Disponenten

Personalsachbearbeiter wurden mit 13.450 Stellenausschreibungen am häufigsten gesucht. 11.320 Angebote richteten sich an Personalberater oder Disponenten. Sehr gefragt sind auch Recruiter, Lohnbuchhalter, Entgeltabrechner und Personalreferenten. Im Bereich der Personalentwicklung wurden 4.380 Stellen angeboten. HR-Business Partner hatten gut 3.700 vakante Positionen zur Auswahl.

Sehr viele Stellen in Bayern zu besetzen

Jeweils knapp ein Fünftel aller Stellen für Fachkräfte im Personalbereich war in Bayern und Nordrhein-Westfalen zu besetzen. Baden-Württemberg folgt mit 18 Prozent. Ein Einsatzort in Hessen wurde in 12 Prozent der Ausschreibungen angegeben. Berlin landet mit 7.740 Angeboten auf Platz fünf.

Von Simona Asam

Daddeln für die Karriere - Jobs in der Spielebranche

Kurz vor Veröffentlichung eines neuen Spiels sitzt Software Engineer Tim Eckhoff viel vor dem Computer und programmiert. Die Ideen für neue Spiele werden jedoch meist im Brainstorming in der Gruppe generiert. Eckhoff arbeitet beim Berliner Spieleentwickler Wooga.
Kurz vor Veröffentlichung eines neuen Spiels sitzt Software Engineer Tim Eckhoff viel vor dem Computer und programmiert. Die Ideen für neue Spiele werden jedoch meist im Brainstorming in der Gruppe generiert. Eckhoff arbeitet beim Berliner Spieleentwickler Wooga.  © Inga Kjer
Hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Tim Eckhoff ist Software Engineer beim Berliner Spieleentwickler Wooga. Vorher hat er Game Design an der Mediadesign Hochschule in Berlin studiert.
Hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Tim Eckhoff ist Software Engineer beim Berliner Spieleentwickler Wooga. Vorher hat er Game Design an der Mediadesign Hochschule in Berlin studiert. © Inga Kjer
Tim Eckhoff arbeitet als Software Engineer beim Berliner Start-up Wooga und entwickelt dort Computerspiele.
Tim Eckhoff arbeitet als Software Engineer beim Berliner Start-up Wooga und entwickelt dort Computerspiele. © Inga Kjer
Offline statt online: Tim Eckhoff (2.v.l) spielt auf der Arbeit mit seinen Kollegen oft Brettspiele. Das hilft ihm kreative Ideen für Online-Games zu entwickeln. Eckhoff arbeitet als Software Engineer beim Berliner Spieleentwickler Wooga.
Offline statt online: Tim Eckhoff (2.v.l) spielt auf der Arbeit mit seinen Kollegen oft Brettspiele. Das hilft ihm kreative Ideen für Online-Games zu entwickeln. Eckhoff arbeitet als Software Engineer beim Berliner Spieleentwickler Wooga. © Inga Kjer
Kleidervorschriften gibt es beim Berliner Spieleentwickler Wooga nicht: Software Engineer Tim Eckhoff geht auch mal im Eulen-Onesie, einer Art Jumpsuit, ins Büro.
Kleidervorschriften gibt es beim Berliner Spieleentwickler Wooga nicht: Software Engineer Tim Eckhoff geht auch mal im Eulen-Onesie, einer Art Jumpsuit, ins Büro. © Inga Kjer

Kommentare