Deutsche haben zugenommen

Macht Homeoffice dick? Studie liefert überraschende Antwort

Im Homeoffice lebt es sich laut einer Umfrage nicht ungesünder als im Büro.
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Im Homeoffice lebt es sich laut einer Umfrage nicht ungesünder als im Büro.

Eine Umfrage hat ergeben, dass viele Deutsche in der Coronakrise an Kilos zulegten. Liegt es daran, dass sie nicht im Büro waren?

  • Die Coronakrise schlägt bei vielen Menschen nicht nur aufs Gemüt.
  • Auch an Pfunden haben einer Umfrage zufolge viele Deutsche zugelegt.
  • Das liegt den Angaben der Betroffenen zufolge aber nicht am Homeoffice.

Umfrage: Deutsche haben in Coronakrise an Kilos zugelegt

Die Coronakrise* hat vielen Menschen aufs Gemüt geschlagen. Bei anderen macht sich der Umstand, dass die Möglichkeiten zum Sporteln zumindest eingeschränkt waren und viele sich weniger aus dem Haus heraus bewegt haben, beim Blick auf die Waage bemerkbar.

Das ergab eine - nicht repräsentative - Umfrage des Sportnahrung-Herstellers nu3, an der laut einem Bericht auf businessinsider.de zufolge 5.199 Personen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich teilgenommen haben. Demnach berichteten 27 Prozent der Deutschen, dass sie seit Beginn des Lockdowns merklich zugenommen hätten. Das liegt allerdings nicht an den Umständen, dass viele von daheim aus arbeiten mussten, besagt die genannte Umfrage. Im Gegenteil.

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Umfrage: Arbeiten im Homeoffice nicht ungesünder als im Büro

Auffällig war dem Bericht des Business Insider zufolge nämlich vielmehr, dass jene, die im Homeoffice* arbeitete, in der Gesamtheit nicht häufiger zunahmen als jene mit "herkömmlichem Arbeitsalltag". Einen kleinen Unterschied gibt es dabei: Denn es "waren die befragten Frauen im Homeoffice häufiger betroffen als Männer (25 Prozent und 21 Prozent) und am meisten betroffen war die Altersgruppe der 35-44-Jährigen  (29 Prozent)". Zudem habe die Umfrage auch ergeben, dass auch etwa Kinder im Haushalt der Befragten eine Rolle spielten. "29 Prozent der Befragten mit zwei Kindern hatten zugenommen, wobei es bei den Kinderlosen nur 22 Prozent waren. Bei Alleinerziehenden mit einem oder mehreren Kindern stieg dieser Anteil sogar auf 35 Prozent", berichtet der Business Insider.

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Mehr Bewegung durch Homeoffice als im Büro - weniger Gewicht?

Immerhin scheint das Homeoffice* zumindest eine Chance zu bieten, sich gesünder zu ernähren, so der Trend bei der Befragung. So gaben 39 Prozent aller Befragten an, dass das "Kochen mit frischen Lebensmitteln, bewusstes Essen sowie das Beschäftigen mit gesunder Ernährung im Home-Office leichter falle", zitiert der Business Insider weiter aus der genannten Umfrage.

Vor allem aber, was die Bewegung betrifft, werden die Unterschiede deutlich: Im Büro-Alltag sei es vielen Betroffenen in der Krise schwerer gefallen, sich ausreichen zu bewegen, heißt es weiter in dem Bericht. Konkret seien ihnen regelmäßiger Ausdauerspor t und neue Sportarte n zu testen in der Krise schwerer gefallen. Eine Verbesserung stellten die Befragten demnach lediglich bei den täglichen Spaziergängen an der frischen Luft fest.

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Coronakrise: Ungesundes Essen, Langeweile und Stress Gründe für mehr Kilos

Anders sah es der Umfrage zufolge bei vielen Betroffenen im Homeoffice aus: Bei dieser Gruppe, berichtet businessinsider.de, habe sich bei jeder gestellten Frage zur Bewegung eine Mehrheit ergeben, für die der Lockdown in Hinsicht auf die Bewegung eine Verbesserung darstellte.

Die Befragten, die im Homeoffice trotzdem zunahmen, gaben demnach an, dass sie als Grund für die zusätzlichen Pfunde zum Beispiel mehr ungesundes Essen (82 Prozent) vermuteten, zusätzliche Langeweile (65 Prozent) oder Stress (60 Prozent). 

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ahu

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