Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mindestlohn

Minijobber sollten Arbeitszeit dokumentieren

Auch für Minijobber gilt der gesetzliche Mindestlohn. Foto: Jens Büttner
+
Auch für Minijobber gilt der gesetzliche Mindestlohn. Foto: Jens Büttner

Seit Anfang 2017 hat sich der gesetzliche Mindestlohn erhöht. Für Minijobber bedeutet dies, dass sie weniger Stunden arbeiten müssen. Doch das Problem liegt beim Arbeitsumfang.

Minijobber sollten keine neuen Arbeitsverträge unterschreiben, in denen zwar die Arbeitszeit abgesenkt wird - nicht aber der Arbeitsumfang. Das rät der Deutsche Gewerkschaftsbund.

Denn durch die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns seit Anfang 2017 hat sich die monatliche Arbeitszeit für Minijobber verringert. Da sie im Monat maximal 450 Euro verdienen dürfen, müssen sie etwa zwei Stunden weniger arbeiten.

«Viele Minijobber haben uns berichtet, dass die Papierlage meistens «sauber» ist, sprich Arbeitszeit und Lohn sich entsprechen, um die Grenze der geringfügigen Beschäftigung von 450 Euro monatlich einzuhalten», erklärt DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell. Allerdings erledigten viele Beschäftigte die Arbeit im alten Umfang.

Körzell rät, die tatsächlichen Arbeitszeiten zu dokumentieren und möglichst von Kollegen bezeugen zu lassen. So können Arbeitnehmer ihren Anspruch notfalls gerichtlich durchsetzen. Generell gilt: Weigert sich der Arbeitgeber, den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen, müssen Betroffene klagen.

Welche monatliche Höchststundenzahl sich je nach Stundenlohn ergibt, können Minijobber in einer Tabelle auf der Internetseite des DGB nachlesen.

dpa/tmn

Kommentare