Coronakrise

Umfrage: So viele Deutsche fürchten sich vor Jobverlust, Kurzarbeit und weniger Geld

Viele Arbeitsplätze sind derzeit unsicher.
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Viele Arbeitsplätze sind derzeit unsicher.

Eine repräsentative Umfrage legt die Sorgen der Beschäftigten in Deutschland offen. Wie heftig ist die Corona-Krise gefühlt wirklich?

  • Die Wirtschaft steht in der Coronakrise* in vielen Branchen still.
  • Viele Beschäftigte machen Sorgen um ihren Arbeitsplatz.
  • Wie groß ist die Sorgen der deutschen Arbeitnehmer derzeit? Eine Umfrage gibt Aufschluss

Umfrage: So viele Arbeitnehmer haben Angst um Job

Die Corona-Pandemie* trifft Deutschlands Wirtschaft hart. Viele Beschäftigte müssen um ihren Job* bangen - oder zumindest mit der Unsicherheit leben, dass sie, falls nicht schon geschehen, in Kurzarbeit* gehen müssen.

Wie Business Insider.de aktuell berichtet, gibt es anlässlich der Coronakrise jetzt eine Umfrage, die Aufschluss darüber gibt, wie große die Sorge der Arbeitnehmer in Deutschland derzeit wirklich ist. So seien am 3. und 4. April mehr als 1.000 Arbeitnehmer in Bezug auf ihre Einstellung zu ihrem derzeitigen Arbeitsverhältnis befragt worden, berichtet das Online-Portal. Diese repräsentative Studie wurde demnach von "Censuswide" im Auftrag der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Glassdoor erstellt.

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Coronakrise: 52 Prozent der Deutschen fürchten Jobverlust

Das Ergebnis der Umfrage zeige: 52 Prozent der Befragten befürchten einen Jobverlust aufgrund der Krise. Darüber hinaus seien mehr als 20 Prozent der Befragten im Hinblick auf ihr derzeitiges Arbeitsverhältnis "sehr besorgt“. Und nur 26 Prozent fühlen sich demnach sicher in ihrer Position und befürchten keine krisenbedingten Konsequenzen.

Ähnlich stehe es um die Kurzarbeit*, so der Business Insider: "Während acht Prozent der Angestellten bereits in Kurzarbeit versetzt wurden, ist dies für viele andere noch nicht absehbar", schreibt das Portal. Doch auch hier spiegele sich die Sorge der Arbeitnehmer in den Umfrageergebnissen wider: 53 Prozent befürchten demnach, dass sie möglicherweise in Kurzarbeit gehen und deshalb Gehaltsverluste hinnehmen müssen. 

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Umfrage: Würden Deutsche in der Corona-Krise auf Job-Gehalt verzichten?

Auch zu den Gehaltvorstellungen liefere die Umfrage Ergebnisse: "Über 60 Prozent der Befragten würden zwar auf eine Bonuszahlung oder eine Gehaltserhöhung verzichten, aber nur 42 Prozent wären bereit, Gehaltskürzungen hinzunehmen, um den eigenen Job behalten zu können."

Heftig ist die Krise gerade auch für Berufseinsteiger oder -wechsler. Der Business Insider berichtet dazu mit Bezug auf die besagte Umfrage: 60 Prozent der Befragten gaben an, dass der eigene Arbeitgeber Einstellungsstopps verhängt hat. Nur 24 Prozent sagten, dass in ihrem Unternehmen auch weiter nach neuen Mitarbeitern gesucht wird.

Coronakrise: Viele Jobangebote in den Supermärkten

Neben der Umfrage seien n auch die offenen Stellen auf der Website von Glassdoor analysiert worden. "Dabei zeigte sich, dass es in nur einer einzigen Branche einen Angebotszuwachs im vergangenen Monat gab: Mit einem Anstieg um 3,6 Prozent waren das die Supermärkte."

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Branche: Manche Branchen zahlen traditionell mehr als in anderen. Zu den Gutverdienern zählen laut des Karriereportals experteer.de vor allem Maschinenbau, Pharmazie und die Automobilindustrie. Hier winken Einstiegsgehälter von über 54.000 Euro. © dpa
Unternehmensgröße: Laut experteer verdienen Sie in einem Konzern mit mehr als 20.000 Mitarbeitern bis zu 85 Prozent mehr als in einem Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Angestellten. Da lohnt sich ein Wechsel!
Unternehmensgröße: Laut experteer verdienen Sie in einem Konzern mit mehr als 20.000 Mitarbeitern bis zu 85 Prozent mehr als in einem Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Angestellten. Da lohnt sich ein Wechsel! © dpa
Alter: Je älter Sie werden, desto mehr verdienen Sie - zumindest, wenn Sie Führungskraft sind. Ansonsten pendelt sich das Gehalt mit etwa 40 Jahren ein. (Quelle: gehalt.de)
Alter: Je älter Sie werden, desto mehr verdienen Sie - zumindest, wenn Sie Führungskraft sind. Ansonsten pendelt sich das Gehalt mit etwa 40 Jahren ein (Quelle: gehalt.de). © iStock / g-stockstudio
Stelle / Personalverantwortung: Je höher die Verantwortung und je spezifischer die Anforderungen, desto mehr Geld springt bei der Stelle für Sie heraus. Tragen Sie Personalverwantwortung, spielt auch die Anzahl der zu leitenden Mitarbeiter eine Rolle. (Quelle: experteer.de)
Stelle / Personalverantwortung: Je höher die Verantwortung und je spezifischer die Anforderungen, desto mehr Geld springt bei der Stelle für Sie heraus. Tragen Sie Personalverwantwortung, spielt auch die Anzahl der zu leitenden Mitarbeiter eine Rolle. (Quelle: experteer.de) © iStock / shironosov
Bildung und Abschluss: Wenn Sie viel verdienen wollen, sollten Sie schon an der Uni fleißig sein. Wie gehalt.de berichtet, verdient eine Fachkraft mit akademischem Abschluss bis zu 70 Prozent mehr als ohne. Um das Gehalt aufzustocken, machen also Weiterbildungen durchaus Sinn.
Bildung und Abschluss: Wenn Sie viel verdienen wollen, sollten Sie schon an der Uni fleißig sein. Wie gehalt.de berichtet, verdient eine Fachkraft mit akademischem Abschluss bis zu 70 Prozent mehr als ohne. Um das Gehalt aufzustocken, machen also Weiterbildungen durchaus Sinn. © dpa
Region: Kaum zu glauben, aber wahr - auch der Wohnort spielt eine Rolle, wenn es um den Verdienst geht. Laut des stepstone Gehaltsreports 2017 steht aber nicht etwa Bayern auf Platz eins der Top-Regionen, sondern Hessen. München ist aber trotzdem ein gutes Pflaster für Spitzengehälter.  
Region: Kaum zu glauben, aber wahr - auch der Wohnort spielt eine Rolle, wenn es um den Verdienst geht. Laut des stepstone Gehaltsreports 2017 steht aber nicht etwa Bayern auf Platz eins der Top-Regionen, sondern Hessen. München ist aber trotzdem ein gutes Pflaster für Spitzengehälter.   © dpa
Arbeitsmarktlage: Je größer der Fachkräftemangel in manchen Branchen ist, desto mehr können Sie beim Gehalt verlangen. Ihr Qualifikationen sollten dann natürlich auch bestmöglich zum Anforderungsprofil passen (Quelle: berufsstart.de).
Arbeitsmarktlage: Je größer der Fachkräftemangel in manchen Branchen ist, desto mehr können Sie beim Gehalt verlangen. Ihr Qualifikationen sollten dann natürlich auch bestmöglich zum Anforderungsprofil passen (Quelle: berufsstart.de). © dpa
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Aussehen: Schöne Menschen haben es bekanntlich leichter. Dass das auch fürs Gehalt gilt, zeigt eine Studie vom Luxemburger Institut für Sozialforschung. Die Forscherin Eva Sierminska fand hier heraus, dass schöne Frauen rund 20 Prozent mehr verdienen als der Durchschnitt. © pixabay
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