Auf Dokumenten

Achtung: Deshalb sollten Sie auf keinen Fall die Jahreszahl 2020 abkürzen

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Neues Jahr, neue Masche? Besser Sie schreiben die 2020 künftig immer aus.

Das neue Jahrzehnt ist angebrochen: Die "goldenen Zwanziger" sind zurück. Doch nun warnen Behörden vor einer dreisten Masche. Was es mit der 2020 auf sich hat, hier.

Das neue Jahr ist angebrochen und damit auch ein neues Jahrzehnt: Doch bei aller Freude gibt es jetzt auch eine böse Nachricht. Angeblich sollen sich Betrüger mithilfe von 2020 einer perfiden Masche bedienen, um ahnungslose Verbraucher abzuzocken. Davor warnen jetzt US-Behörden. So warnten mehrere Verbraucherbehörden und sogar die Polizei in den USA davor, die Zahl 2020 auf Dokumenten nur mit "20" abzukürzen.


Datums-Trick: Darum sollten Sie dringend die Jahreszahl 2020 ausschreiben

Stattdessen sollten Sie die aktuelle Jahreszahl stets ausschreiben, ansonsten haben Betrüger leichtes Spiel. Schließlich kann aus einer abgekürzten 20 ein völlig anderes Jahr gemacht werden. So wird zum Beispiel aus dem Datum 08.01.20 durch bloßes Hinzufügen von zwei Ziffern das Jahr 2001, 2019 und so weiter.


Das Perfide daran: Wird ein ähnlicher Stift verwendet und auch die Handschrift täuschend echt nachgeahmt, fällt der Betrug kaum auf. Noch einfacher geht es bei elektronischen oder computergeschriebenen Dokumenten.

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Viele denken sich jetzt, inwiefern das für Probleme sorgen könnte. Doch das Verändern von Dokumenten führt dazu, dass Fristen verkürzt oder verlängert werden. Am Ende droht vielleicht sogar rechtlicher Ärger, erklärt Ira Rheingold, Geschäftsführerin des Verbands der Verbraucherrechtsanwälte in den USA.

"Sagen wir, Sie haben einer Zahlung ab dem 15.1.20 zugestimmt. Der Übeltäter könnte es theoretisch so drehen, dass Sie seit dem 15.1.2019 dazu verpflichtet sind und versuchen, das zusätzliche Geld einzutreiben", erklärt sie gegenüber dem US-Fernsehsender "USA Today".

Video: Neue Masche bei Onlinebanking-Betrug

Betrüger können Sie um viel Geld bringen - doch in Deutschland ist noch alles ruhig

Ob Mietverträge, Quittungen oder Kontoauszüge - es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, den Datums-Trick anzuwenden. Deshalb ist auch hierzulande äußerste Vorsicht geboten. Zwar wären "diese Fälle bei uns nicht aufgeschlagen", erklärte ein Sprecher vom Deutschen Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e.V. (DSW) gegenüber RTL. Dennoch sehe man darin ebenfalls großes "Betrugs-Potenzial". Auch wenn noch kein Handlungsbedarf bestehe, empfiehlt es sich, besser auf Nummer sicher zu gehen und die 2020 künftig immer auszuschreiben.

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jp

Abgezockt: Die schlimmsten Fälle der Verbraucherzentrale

Copyright: Verbraucherzentrale © 
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