Zu viel ist zu viel

Wie Arbeitnehmer richtig Nein sagen

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Wer eine Aufgabe ablehnt, sollte dem Vorgesetzten dafür einen guten Grund nennen. Foto: Silvia Marks

Eigentlich gibt es schon genug zu tun, doch dann bekommt man immer noch mehr Aufgaben aufgebrummt. Wenn es irgendwann zu viel wird, sollten Mitarbeiter eine Grenze ziehen. Allerdings ist es wichtig, das Nein überzeugend zu begründen.

Dortmund (dpa/tmn) - Wenn der Chef seinen Mitarbeitern immer neue Projekte auf den Tisch legt und sie mit Zusatzaufgaben belagert, stellt sich die Frage: Können Arbeitnehmer irgendwann Nein sagen?

Dabei spiele vor allem der Grund eine Rolle, aus dem ein Beschäftigter einen Auftrag ablehnt, erklärt der Karriereberater Thorsten Knobbe aus Dortmund. "Wenn ich zu einer Aufgabe Nein sage, weil ich etwas aufgrund meiner fachlichen Qualifizierung nicht kann, ist die Begründung und Ablehnung in diesem Fall legitim."

Eine andere Sache sei es, wenn man keine richtige Lust auf eine Aufgabe verspürt oder das Gefühl hat, mal wieder durchatmen zu müssen. "Dann wird es schon schwieriger, eine Ablehnung glaubhaft zu begründen", sagt der Karriereberater. Er rät in solchen Situationen, auf bereits erbrachte Leistungen zu verweisen - also zum Beispiel, dass man in letzter Zeit besonders viele Zusatzaufgaben übernommen hat. "Die Arbeitsüberlastung ist dann ein probates Mittel, um dem Chef gegenüber zu begründen, dass man eine Aufgabe ablehnt."

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