Eine völlig absurde Hochzeitsnacht

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Altötting - Verheiratet, betrunken, zerstritten - und freiwillig in der Zelle. So verlief für ein Brautpaar aus dem Landkreis Altötting der schönste Tag im Leben am 12.12.2012.

Dass eine Hochzeit, die am 12.12.12 geschlossen wird, nur unter einem besonders guten Stern stehen kann, zeigte der gestrige Run auf die Standesämter. Auch ein trautes Paar aus dem südlichen Landkreis hatte an diesem Lostag des ewigen und gemeinsamen Glückes seinen Weg in das zuständige Rathaus gefunden.

Um 10 Uhr vormittags getraut, kam es gegen 21.30 Uhr zum ersten Streit, wobei die Bedeutung einer Schnapszahlhochzeit durch die Alkoholisierung der 37-jährigen Braut mit eindeutigem Leben erfüllt worden war. Unter den Augen einer Streife der Polizeiinspektion Altötting einigte man sich, die erste Ehenacht in getrennten Betten zu verbringen. Leider hielt der behördlich eingefädelte, häusliche Frieden nur bis gegen 23.15 Uhr. Nach erneuter verbaler Konfrontation zog es der jungvermählte, 49-jährige Bräutigam vor, sich temporär von Frau, Tisch und Bett zu trennen und die gemeinsame Wohnung zu verlassen.

Mangels Anlaufadresse und angesichts der Nachtkälte von minus 16 Grad Celsius verbrachte er dann seine Hochzeitsnacht in der ruhigen, beschützenden Atmosphäre einer warmen Haftzelle der Polizeiinspektion Altötting.

Ob sich der Rosenkrieg auch am 13.12. fortgesetzt hat, entzieht sich der polizeilichen Kenntnis.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Altötting

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Kurios

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser