Mitarbeiterinnen fühlten sich belästigt

Penis-Torte: Es soll wieder Ruhe einkehren!

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Salzburg - Heimlich, still und leise soll der Streit um die Penis-Torte eines Bäckermeisters aus Österreich beigelegt werden. Das Verfahren wegen Belästigung wurde ausgesetzt.

Weil sich beim Prozessauftakt vor dem Arbeitsgericht Salzburg am Donnerstag ein Vergleich abzeichnete, wurde das Verfahren vorläufig ausgesetzt. Über den Inhalt der Einigung bewahrten die Beteiligten Stillschweigen, damit in der Heimatgemeinde des Beklagten „wieder Ruhe einkehrt“.

Die Vorgeschichte:

Wie zuvor berichtet, hatte ein Bäcker im Juni 2012 zwei Mitarbeiterinnen eine Torte in Gestalt eines erigierten Penis präsentiert - und das noch mit den Worten,  sie würden nun „etwas Gescheites sehen“.

Die Frauen fühlten sich von dem "70-Zentimeter-Meisterwerk" sexuell belästigt. Wie salzburg24.at berichtete war der Penis mit Schokoladenglasur überzogen und eine weiße Zuckerglasur deutete einen Samenerguss an. Sogar zwei Hoden hatte die Torte, in Form von Schaumküssen!

Der Bäcker verteidigte sich damit, dass er das Backwerk nur zeigen wollte, damit die Verkäuferinnen es offensiv anbieten können, etwa für Polterabende.

Es kam zur Anklage. Die Frauen forderten Schadensersatz in Höhe von 3000 Euro. Nun einigt man sich wohl außergerichtlich.

dpa

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