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Kampfflugzeug bei Madrid abgestürzt

Kampfflugzeug bei Madrid abgestürzt

Hat Albaner die Falsche geheiratet?

Bad Feilnbach - Auf der A8 wurden ein Albaner und seine Frau aufgehalten. Der Mann hatte keine Einreiseerlaubnis, glaubte aber, seine kürzlich geschlossene Ehe könnte daran etwas ändern.

Die Ermittlungsarbeit der Bundespolizei hat einen frisch gebackenen Ehemann am 16. März wohl dazu veranlasst, seine Brautwahl zu überdenken. Der Albaner nahm an, die griechischen Wurzeln seiner erst kürzlich Angetrauten für die eigenen Reisevorhaben nutzen zu können. Wegen dieses Irrglaubens befindet er sich nun in Haft.

Die Rosenheimer Bundespolizei beendete auf der A8, Höhe Bad Feilnbach die Busreise eines albanischen Staatsangehörigen. Er verfügte über die erforderlichen Papiere. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich jedoch heraus, dass der 37-Jährige bereits zweimal aus Deutschland abgeschoben worden war. Gegen ihn bestand daher ein Einreiseverbot für die Bundesrepublik. Eigenen Angaben zufolge ging er davon aus, durch die Eheschließung mit einer Albanerin griechischer Abstammung, wie diese, ein umfangreiches Reiserecht in Europa genießen zu können.

Er glaubte, dass damit das Einreiseverbot aufgehoben wäre. Die Beamten belehrten ihn eines Besseren. Noch am Samstag wurde der Mann einem Richter vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert. Letztlich wird er, wie auch die zwei Jahre zuvor, wieder nach Albanien zurückkehren müssen. Zu hoffen bleibt, dass er auch ohne einen Aufenthalt in Deutschland mit seiner Frau sein Glück finden wird.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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