Bizarrer Prozess: Hund schießt auf Jagdaufseher

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Wien - Seit Hermann P. 2006 von einer Kugel aus dem Gewehr eines Jägers getroffen wurde, ist der Mann zu 30 Prozent behindert. Den Schuss hatte allerdings ein Hund ausgelöst.

Der 48 Jahre alte Jagdaufseher Herrmann P. war im Jahr 2006 zusammen mit dem Jagdbesitzer, einem Salzburger Geschäftsmann und dessen Hund auf Hirschjagd im Pinzgau. Das berichtet der Onlineauftritt von ORF. Bei einer Pause legte der Geschäftsmann sein Gewehr auf den Boden. Als sein Hund über die Waffe lief, löste sich ein Schuss und traf den Jagdaufseher in den Fuß. Seitdem ist Hermann P. zu 30 Prozent arbeitsunfähig.

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Nach Angaben des Opfers, hatte ihm der Hundebesitzer versichert, für die Kosten des Krankenhausaufenthalts aufzukommen. Auf der Rechnung über 9.000 Euro blieb er allerdings allein sitzen. Außerdem war Hermann P. rund vier Monate arbeitsunfähig und hat noch immer Schmerzen im Fuß.

Mit seinen Schadensersatzklagen hatte Herrmann P. allerdings keinen Erfolg, da es sich laut Zivil- und Oberlandesgericht um einen Arbeitsunfall handelte.

Rubriklistenbild: © dpa

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