Kunst-Unfall: Stuhl "verprügelt" Mann

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München - Kunst tut manchmal weh. In München sogar im wörtlichen Sinn. Hier klagt jetzt ein Mann gegen einen Aussteller. Er war von einem Kunstwerk blutig geschlagen worden!

Wie die Münchner Tageszeitung tz in ihrer Druckausgabe berichtet, hatte der 53-Jährige mit seiner Freundin kürzlich eine Kunstmöbel-Ausstellung besucht. Gegenstand der inzwischen ausgelaufenen Schau waren "Möbelstücke, die auf ironische weise, ihre eigenen Grenzen hinterfragen". Nach einem Weilchen wurde es dem Münchner aber fad in der Ausstellung. Er suchte sich ein Ruheplätzchen und fand einen freien Stuhl.

Tja, der Stuhl war allerdings kein Stuhl, sondern Kunst. Wehrhafte Kunst, um genau zu sein. Ein Möbelstück, das demjenigen, der darauf Platz nimmt, das Sitzen so schwer wie möglich macht. Stand aber leider nicht dran am Kunstobjekt, sagt das Stuhl-Opfer. So nahm das Verhängnis seinen Lauf.

Kaum hatte der Münchner Platz genommen, schnellte die Stuhllehne nach hinten. Im Fallen noch knallte ein Metallteil des Sitzes dem verblüfften Kunstgast voll gegen den Kopf. Die Folge: eine fies blutende Platzwunde an der Stirn, die genäht werden musste.

Das "Kunst-Opfer" hat sich laut tz jetzt einen Anwalt genommen und fordert Schmerzensgeld und Schadenersatz. Eine Antwort des Ausstellers stehe noch aus.

ck/rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbol-Bild)

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