Pressemeldung Polizeiinspektion Mühldorf

Schwarzer BMW vor Kindergärten sorgt zu Unrecht für Sorge in der Bevölkerung

Ampfing/Zangberg/Lohkirchen - Seit Montag, 11. Februar sorgt ein schwarzer BMW mit auswärtigem Kennzeichen vor allem in den Gemeinden Ampfing, Zangberg und Lohkirchen für Beunruhigung bei der Bevölkerung, weil das Fahrzeug mehrfach auf öffentlichen Parkplätzen auch in der Nähe von Kindergärten und Schulen in den genannten Orten gesehen wurde.

Nach umfangreichen Ermittlungen durch die Polizei kann Entwarnung gegeben werden. Der Mann, der aus dem baden-württembergischen in den nordwestlichen Landkreis Mühldorf gezogen ist, besitzt das Kennzeichen weiterhin zurecht, weil keine Pflicht mehr zur Änderung der Zulassung besteht. Er muss lediglich seinen Wohnsitz bei der Zulassungsbehörde angeben und sich beim Einwohnermeldeamt anmelden. Beides hat der Mann vorschriftsmäßig gemacht. 

Der Mann wurde zwischenzeitlich mehrfach umfassend von der Polizei kontrolliert und dabei auch seine Angaben zu den Aufenthaltsgründen an den Örtlichkeiten überprüft. Bei der Überprüfung des Wohnortes konnte festgestellt werden, dass dort tatsächlich kein Handyempfang vorhanden ist. Um telefonieren zu können, muss er sich deshalb Örtlichkeiten mit gutem Empfang suchen. 

Nachdem die neuen Medien unter Umständen schnell zu Vorverurteilungen führen können, soll hier deutlich gemacht werden, dass die Polizei Hinweise zu verdächtigen Personen und Wahrnehmungen – wie auch im vorliegenden Fall - sehr ernst nimmt und alle rechtlich zulässigen Möglichkeiten zur Überprüfung ausschöpft. 

Die Polizei hält sich dabei aber ausschließlich an festgestellte Fakten und beteiligt sich nicht an Spekulationen. Eine genaue Überprüfung ist im vorliegenden Fall geschehen und daher kann die Polizei Mühldorf Entwarnung geben. Der Mann ist unbescholten.

Es soll aber auch erwähnt werden, dass ein gesundes Misstrauen in den Fällen, in denen sich unbekannte Personen verdächtig verhalten, weiter bei der Polizei mitgeteilt werden sollen um, wie auch hier geschehen, eine Überprüfung durchführen zu können. Wie immer gilt auch hier, lieber einmal zu oft als einmal zu wenig bei der Polizei anrufen.

Pressemeldung Polizeiinspektion Mühldorf am Inn

Rubriklistenbild: © picture alliance / Marijan Murat

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