SM-Unfälle wegen "Fifty Shades of Grey"?

London - Die Feuerwehr ist besorgt: Man vermutet, dass es nach der Premiere von "Fifty Shades of Grey" zu mehr Unfällen im Schlafzimmer kommen wird.

Der Effekt der "Fifty Shades of Grey"-Verfilmung lässt wohl nicht lange auf sich warten: Nachdem eine britische Baumarktkette schon ihre Mitarbeiter auf Kundenwünsche bezüglich der Produkte, die bei Sex-Praktiken benutzt werden könnten, vorbereitet hat, zeigt sich nun die Londoner Feuerwehr besorgt.

Nach dem Herauskommen der "Fifty Shades of Grey"-Trilogie musste die Feuerwehr in London schon zunehmend Menschen aus brenzligen Situationen befreien. Oft wurde einfach der Schlüssel für die Handschellen verlegt oder es kam jemand nicht mehr aus den Fesseln heraus. Seltsamer, und wesentlich peinlicher für die Betroffenen ist jedoch, wenn "Objekte" entfernt werden müssen, die man sich kurioserweise an gewisse Körperteile gesteckt hat. Als Beispiele seien hier Flaschen, Penisringe, und nicht zu vergessen auch Staubsauger genannt!

Die Feuerwehr appellierte daher an den gesunden Menschenverstand, und bittet die Kinobesucher, mit Vorsicht vorzugehen. Solche verhängnisvollen Situationen könnten durchaus gefährlich werden.

Zur Prävention solcher Fälle und somit auch der Verminderung der dadurch entstehenden Einsatzkosten rief die Londoner Feuerwehr also die Kampagne „Fifty Shades of Red“ ins Leben. Mit dem Hashtag #FiftyShadesofRed werden auf Twitter Tipps veröffentlicht, mit denen Unfälle im Schlafzimmer vermieden werden können. Man solle zum Beispiel den Schlüssel für die Handschellen immer parat haben. Besonders die Handschellen-Einsätze häuften sich nämlich mit der Veröffentlichung, wie diese getweetete Grafik zeigt:

Kurios ist auch dieser Einsatz: Ein Mann steckte sein bestes Stück, warum auch immer, in eine Plastikflasche. Die Feuerwehr musste ausrücken und den Mann vor einem gravierenden Schicksal retten. Peinlich, peinlich!

redro24/sg

Rubriklistenbild: © Picture Alliance / dpa

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