Meisterschaft im Ehefrauentragen

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Bequem sieht das ja nicht aus

Osnabrück - Neben Fußball und anderen populären Sportarten gibt es auch einige sehr skurrile. Das hat am Samstag die Meisterschaft im Frauentragen bewiesen. Es ist ein Wettkampf mit kuriosen Regeln.

Welcher Mann kann seine Frau am schnellsten über einen 253,50 Meter langen Parcours tragen? Zu diesem Freizeitspaß sind am Samstag in Bramsche bei Kreis Osnabrück 16 Paare und weitere 4 Mannschaften angetreten. Rund 100 Schaulustige verfolgten das Spektakel mit Begeisterung. Das Siegerpaar der 2. Deutschen Meisterschaft im Ehefrauentragen kommt aus Osnabrück. Die Studenten Yassin Grothaus und Nadin Ogiermann setzten sich mit einer Zeit von 1:12 Minuten an die Spitze. Sie fahren nach Angaben von Veranstalter Karsten Lammers ins finnische Sonkajärvi zu den Weltmeisterschaften.

Dort treffen sie im Juli unter anderem auf die Champions von Neuseeland, Australien, Japan und Südafrika. Zu den Teilnehmern am Samstag gehörten auch Frank und Christine Ceisig aus Bramsche. “Wir haben heute unseren ersten Hochzeitstag. Ich habe rote Rosen bekommen und er kriegt seinen Lauf“, sagte die 45-Jährige vor dem Start. “Mein Mann ist ein Sportfanatiker. Ich wollte erst nicht, aber ich habe mich überreden lassen.“ Sie hoffe, dass sie gut durchkämen und sich nicht verletzten. “Auf den Gewinn kommt es uns nicht an.“

Nach den Regeln muss die zu tragende Frau nicht zwangsläufig die Ehefrau sein, aber mindestens 49 Kilo wiegen. Andernfalls müsse ein Rucksack mit Zusatzgewichten getragen werden, sagte Lammers. Die Paare haben auf der Strecke zwei Hindernisse sowie einen Wassergraben zu überwinden. Die Mannschaften, zu denen jeweils drei Männer und eine Frau gehören, absolvieren dagegen einen Staffellauf. Die Frau wird 80 Meter getragen und dann an den nächsten im Team weitergeben. Neben Teilnehmern aus Niedersachsen waren auch Paare aus Nordrhein- Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt dabei.

dpa

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