Paketfahrerin im Wald verschollen: Schuld war das Navi

Soyen - Eine junge Frau setzte einen Hilferuf bei der Polizei ab: Sie sei ihrem Navi gefolgt und stecke nun fest. Die Beamten mussten sich schließlich auf Spurensuche begeben.

Die Polizei staunte nicht schlecht, als am Freitagnachmittag gegen 16.30 Uhr der Notruf einer 23-jährigen Paketzustellerin aus Bernau einging: Die junge Frau gab an, dass sie ihr Navi auf dem Weg nach Obing in einen Wald bei Rottenhub, Gemeinde Soyen geführt habe, wo sie mit ihrem Ford Transit auf einem Feldweg stecken geblieben sei. Die Polizei solle einfach den Reifenspuren folgen…

Bei dem Feldweg handelte es sich um einen Forst- und Arbeitsweg in den dortigen Wald. Nach ca. 500 Meter musste die Polizeistreife ihren VW Bus abstellen und zu Fuß weitergehen, da das Gelände nicht mehr befahrbar war. Nach ca. 100 Meter fanden die Beamten den Ford Transit, der im Schnee festhing und weder vor noch zurück bewegt werden konnte. Es war ohnehin ein Wunder, dass der heckgetriebene Lkw so weit gekommen war. Die junge Frau wurde schließlich dem Waldbesitzer übergeben, der sie mit dem Traktor aus ihrer misslichen Lage befreien konnte.

Es zeigt sich also, dass der Einsatz eines Navis ohne gesunden Menschenverstand zu einigen Problemen führen kann.

Pressemeldung Polizeiinspektion Wasserburg

Rubriklistenbild: © pa

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