Tierische Romanze: Pinguin liebt Pfleger

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Münster - Alte Liebe rostet nicht. Auch nicht im Tierreich. Nach dem Tod ihres Männchens ist Piguindame Sandy zu ihrer Jugendliebe zurückgekehrt - Tierpfleger Peter.

Brillen-Pinguin-Dame Sandy hat ihr Herz schon als Teenie an ihren Tierpfleger verloren. Die Liebesgeschichte fing 1996 an. Da kam Sandy als fünf Monate alter Pinguin aus dem Nürnberger Zoo nach Münster. Pfleger Peter Vollbracht (47) kümmerte sich um das Tier, brachte Sandy bei, selbständig zu fressen. Dabei bemerkte er: Anders als die anderen Pinguine ließ Sandy sich gern anfassen und von ihm aufs Knie setzen. "Anfangs fanden wir das lustig." Was niemand ahnte: "Sandy sah in mir ihren Partner, eine Art Riesen-Pinguin."

Von da an war Sandy ihrem Pfleger verfallen. War er in der Nähe, eilte sie herbei. Hielt er sich im Gehege auf, folgte sie ihm auf Schritt und Tritt. Die Pinguin-Männchen im Gehege waren Luft für sie. Rund zehn Jahre ging das so.

Pinguin verknallt in Pfleger

Dann schien es, als ob aus Sandy ein "ganz normaler Pinguin" würde. Vollbracht erkrankte - und war zwei Monate nicht im Zoo. Plötzlich interessierte Sandy sich für einen Artgenossen: Pinguin-Männchen Tom.

Doch vor wenigen Wochen endete das Pinguin-Glück, der knapp fünfjährige Tom starb an einer bakteriellen Infektion. Und Sandy war wieder allein. "Auf einmal war ich wieder interessant", sagt Vollbracht. Seit etwa drei Wochen kommt sie jetzt angerannt, wenn er in ihrer Nähe ist.

Noch mehr über die tierische Liebe lesen Sie bei spiegel-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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