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Unfassbar: Tippfehler trieb Betrieb in den Ruin

London - Stellt euch vor, ihr arbeitet in einem florierenden Betrieb. Doch plötzlich werdet ihr für insolvent erklärt und alles geht den Bach runter. Kann nicht passieren? Kann es doch...

Mit 250 Mitarbeitern war das walisische Familienunternehmen "Taylor&Sons" ein lukratives Unternehmen. Seit 1875 plante und designte man Brücken, Büros und Häuser.

Bei der Firma "Taylor&Son" sah es allerdings schlechter aus: Die Firma war insolvent und musste 2009 ihren Konkurs anmelden. Dies sollte ein Mitarbeiter der britischen Handelsbehörde wie gewohnt ins Handelsregister eintragen. Allerdings passierte ihm ein folgenschwerer Fehler: Er vertippte sich und aus "Taylor&Son" wurde "Taylor&Sons".

Was folgte war ein Kette an unaufhaltsamen Geschehnissen: Das bis dato gesunde Unternehmen verlor Geschäftspartner, Kunden und sämtliche Geschäftsbeziehungen, da diese Grund zur Annahme hatten, dass das Unternehmen insolvent sei. Die Tragödie ging so lange, bis das Unternehmen tatsächlich Insolvenz anmelden musste.

Eigentümer Philip Davison-Sebry klagte vier lange Jahre für einen vollkommen gerechtfertigten Schadensersatz. Nun entschied das oberste Zivilgericht der Insel zu Gunsten der Firma. Angeblich steht ein Schadensersatz in Höhe von 12 Millionen Euro im Raum.

hey/redro24

Rubriklistenbild: © pa

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