Top Ten: Die außergewöhnlichsten Krankheiten

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Platz 10: Das Dorian-Gray-Phänomen - Der Wunsch nach ewiger Jugend steckt wahrscheinlich ein klein wenig in jedem von uns. Dass daraus allerdings auch eine frenetische Sucht entstehen kann, zeigt das Phänomen benannt nach der Hauptfigur aus Oscar Wildes weltberühmten Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“ aus dem Jahr 1891. Es gilt als Lifestyle-Krankheit, die panische Angst vor Falten, Cellulite oder schütteres Haar in einer immer oberflächlicher werdenden Welt. Infolgedessen wird mit oft recht kostspieligen Operationen alles daran gesetzt, den Alterungsprozess zu verlangsamen.
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Platz 9: Muskelhypertrophie - Eine Krankheit, von der weltweit nur ein paar Fälle bekannt sind. 2009 machte besonders der damals dreijährige Liam aus dem US-Bundesstaat Michigan auf die Krankheit aufmerksam. Der Bub konnte problemlos Hanteln stemmen, Seile hochklettern und schaffte sogar fast ohne Hilfe einen Aufschwung am Reck. Allerdings bringt die Krankheit nicht nur Superpower: Gefährlich ist Muskelhypertrophie vor allem deswegen, weil der größte Teil der Nährstoffe eben in den Muskelaufbau fließt. Damit ist der Körperfettanteil, der für das Wachstum des übrigen Körpers enorm wichtig ist, sehr gering.
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Platz 8: Cotard-Syndrom - Diese Krankheit wünscht man definitiv keinem. Das Cotard-Syndrom, auch nihilistischer Wahn oder Walking Corpse Syndrome genannt, macht nichts anderes, als dem Betroffenen vorzugaukeln, er sei tot, nicht existent oder im Begriff zu verwesen oder Blut sowie innere Organe verloren zu haben. Meist tritt das Syndrom infolge schwerer Hirnerkrankungen auf. Das Krankheitsbild zählt zu den inhaltlichen Denkstörungen und wird dem Wahn zugeordnet.
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Platz 7: Amygdala-Schädigung - Die Amygdala ist ein Kerngebiet des Gehirns im medialen Teil des Temporallappens. Er ist für die emotionale Bewertung von Alltagssituationen und Gefahren zuständig. Ist er beschädigt, wird man mehr oder weniger unfreiwillig großzügig. So kann es passieren, dass trotz eigener Armut der stetige Drang besteht, anderen Leuten Geld oder andere Wertgegenstände zu schenken.
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Platz 6: Das Lost-Penis-Syndrom - Aufgrund des Namens kann man durchaus auf eine falsche Vorstellung der Krankheit kommen. Denn wie vielleicht fälschlicherweise angenommen ist nicht etwa das Glied des Mannes "verschwunden", sondern lediglich die Reibung, die beim Geschlechtsakt zu spüren ist. Das liegt daran, dass die Vagina der Frau beispielsweise nach einer Geburt so weit ist, dass der Mann seinen Penis nicht mehr spüren kann und er sich so ziemlich verloren vorkommt. Das führt häufig zum "Verlust" der Erektion während des Geschlechtsverkehrs. Zum Glück kann man mit Tabletten oder Beckenbodentraining der Krankheit entgegenwirken.
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Platz 5: Das Alice-im-Wunderland-Syndrom - Anscheinend gibt es nicht mehr genug komplizierte Krankheitsbezeichnungen. Das Alice-im-Wunderland-Syndrom hat jedenfalls nichts mit einem mysteriösen Kaninchenbau zutun. Genau genommen ist es nicht einmal eine Krankheit, sondern nur ein Vorbote für Migräne oder eines epileptischen Anfalls. Die Symptome: Verkleinerte oder vergrößerte Wahrnehmung der kompletten Umgebung sowie veränderte akustische Wahrnehmung. Häufigste Ursache für das Auftreten sind Drogen.
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Platz 4: Konnatale Hyperekplexie - Eine schreckliche Krankheit, die bereits nach der Geburt auftreten kann. Dabei ist man extrem schreckhaft, was mit Zittern der Arme und Beine einhergeht. Infolgedessen sind alle Gelenke extrem gebeugt, die Hände werden krampfhaft gefaustet, die Finger sind passiv fast nicht zu strecken, der Kopf ist starr nach hinten gebeugt - sprich der ganze Körper ist wie ein "Flitzebogen" gespannt. In schlimmen Fällen reicht selbst ein lautes Klatschen und der Körper versteift sich ruckartig und man fällt ohne Kontrolle einfach um.
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Platz 3: Das Urbach-Wiethe-Syndrom - Eine Krankheit, deren Ursache wieder im Amygdala liegt. Anstatt großzügig zu sein, verlieren betroffene Personen allerdings hierbei stattdessen ihre komplette Furcht. Wut, Trauer, Freude - alles kann empfunden werden. Nur die Angst scheint völlig ausgeloschen. Ein Überfall, gruslige Orte oder Furcht vor der nächsten Klausurnote sind völlig verschwunden. Angst ist ein überlebenswichtiger Mechanismus und der Amygdala hilft, Situationen, Menschen oder Objekten aus dem Weg zu gehen, die Gefahr bringen. Betroffene des Urbach-Wiethe-Syndroms verlieren die Fähigkeit, diese Gefahren einzuschätzen.
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