Bus vergisst zwei 13-Jährige an Raststätte

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Siegsdorf - Zwei 13-jährige Mädchen, die nachts an einer Autobahnraststätte rumlaufen. Was hat es damit auf sich? Die Autobahnpolizei Siegsdorf fand sich in einer kuriosen Situation wieder:

Am frühen Samstagmorgen wurde die Autobahnpolizei in Siegsdorf von der Einsatzzentrale in Rosenheim darüber informiert, dass an der Autobahnrastanlage Hochfelln/Nord der A 8 zwei junge Mädchen hilflos umherlaufen.

Die beiden 13-jährigen Mädchen waren zusammen mit ihren Eltern und weiteren 15 Fahrgästen auf dem Weg von Litauen nach Italien um dort Urlaub zu machen. Da die beiden Mädchen auf die Toilette mussten stoppte der Bus an der Rastanlage in Bergen. Die Mädchen und ein weiterer Fahrgast stiegen aus und gingen auf die Toilette. Als die Mädchen wieder zu ihrem Bus zurückgehen wollten stellten sie fest, dass dieser bereits weitergefahren ist. Auch der dritte mit ausgestiegene Fahrgast war bereits wieder im Bus. Da zu diesem Zeitpunkt alle anderen Fahrgäste, unter anderem auch die Eltern der Mädchen im Bus schliefen, bemerkten sie das Fehlen ihrer Kinder nicht. Die beiden Mädchen liefen gut eine Stunde hilflos im Areal der Rastanlage umher und fanden letztlich glücklicherweise einen litauischen Lkw- Fahrer, welcher zu diesem Zeitpunkt gerade seine Ruhezeit einbrachte. Sie klopften an den Lkw und baten den Fahrer um Hilfe. Dieser verständigte letztlich über Notruf die Polizei.

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Beide Mädchen wurden zunächst durch die Beamten zur Dienststelle nach Siegsdorf verbracht und dort mit warmen Tee und Spekulatius versorgt. Während dessen wurde eine überregionale Fahndung bis nach Österreich ausgestrahlt um den Bus- Fahrer auf seine fehlenden Fahrgäste aufmerksam zu machen. Kurz nach 3 Uhr kam der Bus, welcher sich bereits kurz vor dem Brenner befand, selbstständig zur Rastanlage zurück. Unter Tränen gelang es letztlich, die beiden Mädchen mit ihren Eltern wieder zusammenzuführen.

Pressemitteilung VPI Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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