Wettessen: 54 Hotdogs in 10 Minuten

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Joey Chestnut erhält für seine Leistung 30.000 Dollar.

New York/San Francisco - Na dann Mahlzeit: Joey Chestnut (26) hat bei einem traditionsreichen Wettessen 54 Hotdogs in zehn Minuten verschlungen. Das bringt ihm ein fürstliches Preisgeld ein.

Das jährliche Würstchen-Wettessen in New York hat ein 26-jähriger Kalifornier zum vierten Mal hintereinander gewonnen. Joey Chestnut verschlang in zehn Minuten 54 Hotdogs, berichtete die Zeitung “New York Daily News“ in ihrer Online-Ausgabe. Mit 43 Hotdogs blieb der Zweitplatzierte weit hinter dem Sieger zurück. Im Vorjahr hatte Chestnut mit 68 Hotdogs einen Weltrekord aufgestellt. “Ich war langsamer als geplant“, räumte der Gewinner am Sonntag (Ortszeit) ein. Die Sommerhitze habe ihm zugesetzt. Als Sieger erhält der Kalifornier ein Preisgeld in Höhe von 30 000 Dollar und den “Senfgelben Internationalen Gürtel“.

Die Festnahme von Chestnuts früherem Erzrivalen Takeru Kobayashi überschattete den Wettbewerb mit tausenden Zuschauern. Der Japaner, der vor 2007 schon sechsmal Weltmeister war, nahm diesmal wegen Vertragsstreitigkeiten mit dem Veranstalter nicht an dem Wettessen teil. Kobayashi, der sich das Spektakel zunächst anschaute, stieg dann auf die Bühne, wo Sicherheitskräfte ihn festhielten. Wegen unerlaubten Betretens und weil er sich den Beamten widersetzte wurde der Japaner festgenommen, berichtete die “New York Times“

Der internationale Wettbewerb wird seit 1916 von dem New Yorker Imbiss-Spezialisten Nathan's veranstaltet und am amerikanischen Unabhängigkeitstag ausgetragen. Früher mussten die Teilnehmer binnen 12 Minuten so viele Hotdogs wie möglich essen. 2008 wurde erstmals die Zehn-Minuten-Regel eingeführt, nachdem Historiker herausgefunden hatten, dass die ersten Wettesser 1916 auch nur zehn Minuten Zeit hatten. Der damalige Sieger schaffte allerdings nur 13 Hotdogs.

Die Teilnehmer stehen nebeneinander an einem langen Tisch und stopfen vor johlendem Publikum die Würste samt Brötchen mit beiden Händen in sich hinein. Damit es leichter rutscht, dürfen sie das Brot auch in Wasser tauchen und zwischendurch etwas trinken.

dpa

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