Affen mit Schnurrbart erobern Zuschauerherzen

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Salzburg - "Kaiserliche Schnurrbartträger" - das ist der Name der beiden Affen, die die Zuschauerherzen im Sturm eroberten.

Zwei Kaiserschnurrbarttamarine sind ins neu adaptiere Tropenhaus im Salzburger Zooeingezogen. Das rund dreieinhalb Jahre junge Weibchen hat im französischen Zoo Peaugres und der fünfeinhalb Jahre alte Mann im Zoo Lille das Licht der Welterblickt.

Flinkes Leichtgewicht

Früchte, Blüten,Insekten und auch mal ein Ei – reichhaltig ist der Speiseplan dieser kleinen Allesfresser. Trotz allem bringen die südamerikanischen Krallenaffen gerade mal 450 bis 500 Gramm auf die Waage. Tagsüber sind sie ständig in Bewegung und dies dürfte ihr Geheimtipp für eine schlanke Linie sein.

Strahlendweißes, langes Barthaar

Charakteristischfür diese Neuweltaffen ist ihr wunderschöner, strahlend weißer Schnurrbart, der das Gesicht sowohl der weiblichen als auch männlichen Tiere ziert. Ihm verdanken sie auch ihren Namen.

Bedrohte Tierart

Die ursprüngliche Heimat dieser Tamarine sind die tropischen Regenwälder des südamerikanischen Amazonasbeckens. Ihre natürlichen Feinde sind Greifvögel, Großkatzen und auch Schlangen. Die größte Bedrohung für den Fortbestand dieser Krallenaffenart geht jedoch von der Vernichtung ihres Lebensraums aus. Seit 1994 gibt es ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm – EEP – für Kaiserschnurrbarttamarine, an dem sich auch der Zoo Salzburg beteiligt.

Pressemitteilung Zoo Salzburg

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