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Geier-Nachwuchs im Salzburger Zoo

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Der Geier-Nachwuchs ist durch seinen dunklen Schnabel und durch seine braune Halskrause leicht von den anderen Geiern zu unterscheiden.

Salzburg - Heuer hat sich auch ein Jungvogel zur siebenköpfigen Salzburger Stammgruppe gesellt und erkämpft sich sein Fressen an der Futterstelle.

Er ist an seiner braunen Halskrause und dem dunkeln Schnabel leicht von den anderen zu unterscheiden. Seit Jahrzehnten wird vom Zooteam immer wieder beobachtet, dass die Salzburger Gänsegeier am nahe gelegenen Untersberg erfolgreich Jungtiere ausbrüten.

Geier sind reine Aasfresser. Bis zu zwei Kilo Fleisch kann ein Gänsegeier auf einen Schlag vertilgen.

Zwischen Januar und Ende März legt das Gänsegeier-Weibchen ihr Ei in einer Felsnische in einem gepolsterten Nest ab. Beide Elternteile beteiligen sich an der Brut. Nach rund 50 Tagen schlüpft das Kücken. Vier Monate bleibt der Junggeier im Nest und wird von den Eltern gefüttert. Nach dem ersten Ausflug hält sich der Nachwuchs weitere ein bis zwei Monate in der Nähe seiner Eltern auf, die mit ihm das Fliegen und Gleiten üben. Meist verlässt der Jungvogel im Herbst das elterliche Revier.

Da der Junggeier immer wieder beim Futterbetteln im Zoo beobachtet wurde, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass er seinen Eltern einfach ins Salzburger Winterquartier gefolgt ist.

Gesundheitspolizei

Den Zoobesuchern bietet sich nun wieder ein einmaliges Schauspiel im Salzburger Zoo.

Geier sind reine Aasfresser. Bis zu zwei Kilo Fleisch kann ein Gänsegeier auf einen Schlag vertilgen. Zu viel, um zu fliegen, daher bleiben sie dann sitzen, um zu verdauen. Wenn akute Gefahr droht, wird einen Teil des Futters ausgewürgt, um schnell in die Lüfte entschwinden zu können. Mit der raschen Beseitigung der Kadaver sorgen die Geier dafür, dass sich keine Krankheiten ausbreiten.

Geier hautnah erleben

Wenn die acht Salzburger Gänsegeier hungrig sind, dann kennen sie keine Scheu vor dem Menschen. Zoobesuchern bietet sich nun wieder ein einmaliges Schauspiel! Sie können die Geier beim Fressen aus nächster Nähe beobachten.

Pressemitteilung Salzburger Zoo

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