Präriehunde: Siebenfacher Nachwuchs

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Salzburg - Sieben entzückende Präriehund-Babys erobern derzeit die Herzen der Salzburger Zoobesucher im Sturm.

Nach einer Tragzeit von rund 35 Tagen bringen Präriehund-Weibchen ihren Nachwuchs in den unterirdischen Bauten zur Welt. Die Jungtiere sind bei der Geburt rund sieben Zentimeter groß, wiegen 15 Gramm, sind nackt und blind. Ihr Fell bildet sich im Alter von drei Wochen aus, die Augen öffnen sich nach sechs Wochen. Die ersten 40 bis 50 Tagen ihres Lebens werden sie von ihrer Mutter gesäugt.

Vor einigen Tagen haben sich die sieben Präriehund-Jungtiere zum ersten Mal gemeinsam blicken lassen. Die Kleinen entwickeln sich prächtig und werden nun von Tag zu Tag lebhafter. Sie fressen schon wie die „Großen“ Gräser, Karotten und Äpfel, sitzen aufrecht und halten Ausschau nach möglichen Gefahren. Beim Warnpfiff eines „Aufpassers“ suchen sie blitzschnell Schutz in ihren Höhlen.

Bellende Hunde?

Der Name „Präriehund“ ist eher verwirrend. Sind sie doch mit unseren Murmeltieren verwandt und haben keine Ähnlichkeit mit Hunden. Wenn sie sich jedoch vor Feinden warnen, stoßen sie einen kurzen Ruf aus, der dem Bellen eines Hundes ähnelt. Hören die anderen Familienmitglieder den Warnlaut, verschwinden sie in Windeseile in ihre Wohnungen im Erdreich.

Pressemeldung Zoo Salzburg

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