Hellabrunns letzter Tiger tot!

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Ein Archivbild: Im Münchner Tierpark gibt es jetzt keine Tiger mehr

München - Im Münchner Tierpark Hellabrunn gibt es keine Tiger mehr. Der letzte seiner Art, Nurejev, musste jetzt im Alter von 17 Jahren eingeschläfert werden.

Der betagte Tiger Nurejev war schon lange sehr ruhig und in seinen Bewegungen eingeschränkt gewesen, teilte der Tierpark mit. Seit Herbst 2012 zeigte Nurejev Bewegungsstörungen und wurde immer wackeliger auf den Beinen. Seitdem wurde er intensiv behandelt. Der Tiger bekam Spezialfutter, Geriatrika und schmerzlindernde Medikamente. Trotz der Intensiv-Behandlung nahm sein Appetit in den letzten Wochen deutlich ab. Er wurde zunehmend apathisch. Tagelang beobachteten die Tierärzte und -Pfleger das Tier, das offensichtlich Schmerzen hatte.

Am 14. März 2013 kamen die Hellabrunner Fachleute dann zu dem Entschluss, den Tiger einzuschläfern und ihn damit von seinen Schmerzen zu erlösen. Nurejev wurde 1996 in Helsinki geboren und kam im Frühjahr 2010 aus Zürich nach München. Seine Tiger-Partnerin Leila verstarb mit 18 Jahren am 03. November 2011.

 „Mit Nurejev verliert Hellabrunn zunächst den letzten Tiger. Derzeit sind wir im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) europaweit auf der Suche nach jungen Tigern und hoffen, diese attraktiven Raubkatzen im Sommer wieder zeigen zu können“, so Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.

Pressemitteilung Tierpark Hellabrunn München

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