Auch teure Komplett-PCs haben ihre Schwächen

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Intel hatte auf der IFA seine neuen Skylake-Chips gezeigt. Foto: Florian Schuh

Was teuer ist, muss nicht automatisch gut sein. Das gilt für Computer ebenso wie für andere Produkte. Wer 1000 Euro oder mehr für einen neuen PC hinblättert, sollte sich deshalb vorher auch mit den Details beschäftigen: Manche Geräte verschenken dort viel Leistung.

München (dpa/tmn) - Teure Komplett-PCs versprechen gute Leistung dank hochwertiger Komponenten. Selbst Modelle für rund 1000 Euro leisten sich dabei aber kleine Schönheitsfehler. Das berichtet die Zeitschrift "PC Go" (Ausgabe 12/2015) nach einem Test fünf aktueller Modelle.

Demnach haben zum Beispiel alle Kandidaten mindestens acht Gigabyte Arbeitsspeicher an Bord. Allerdings verwenden manche Hersteller nur einen Speicherbaustein, anstatt die Gigabyte auf mehrere Bausteine zu verteilen, und verlieren dadurch unnötig an Leistung.

Beim Kauf teurer Rechner achten Verbraucher daher am besten auch auf solche Details. Viele USB-Ports haben die meisten teuren Computer - allerdings arbeiten nicht alle mit dem schnellen Standard USB 3.0. Bei Prozessoren von Intel sollten Käufer prüfen, ob hier schon die aktuelle Technik Skylake zum Einsatz kommt. Und eine Kombination aus herkömmlicher Festplatte und SSD-Speicher, die hohe Kapazität und Geschwindigkeit gleichzeitig bietet, steckt auch noch nicht in jedem Gehäuse.

Wichtig ist neben den Komponenten auch das Drumherum: Ein hochwertiges Gehäuse sollte bei Preisen um 1000 Euro ebenso Standard sein wie ein aufgeräumtes Innenleben. Wenn alle Kabel ordentlich verlegt sind und nicht frei im Computer herumbaumeln, verbessert das nicht nur die Luftzirkulation und damit die Kühlung. Bastler können einzelne Teile so auch besser austauschen.

Wie gut sich ein PC aufrüsten lässt, verrät ein Blick auf freie Steckplätze: Hat der Rechner zum Beispiel einen ungenutzten 3,5-Zoll-Schacht, ist der Einbau einer zusätzlichen Festplatte auch für Anfänger kein Problem.

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