Neue App: Bayern auf historischen Karten

München - Nicht nur für Geschichts-Fans: Über eine neue App der Bayerischen Staatsbibliothek kann Bayern auf historischen Karten betrachtet werden.

Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt eine der europaweit bedeutendsten Kartensammlungen. Mit ihrer neuesten App „Bayern in historischen Karten“ präsentiert sie nun die großen historischen Kartenwerke des Freistaates in Form eines Location-Based-Service für die mobile Nutzung.

Für die App wurden 257 Kartenblätter vom 16. bis 19. Jahrhundert digitalisiert und vollständig georeferenziert. Damit wird eine faszinierende Entdeckungsreise zu Bayerns Städten, Orten und Kunstdenkmälern möglich. Die einzigartigen und seltenen historischen Karten Bayerns, von den Landtafeln Apians (1568) bis zum „Topographischen Atlas vom Königreiche Baiern“ (1812-1867), können in allen Details betrachtet und interaktiv erkundet werden.

Das kann die App:

Mittels Georeferenzierung wird die aktuelle Position des Betrachters direkt in der historischen Karte angezeigt, über eine Zeitleiste kann der Nutzer bruchlos zwischen den verschiedenen Kartenwerken navigieren. Insgesamt mehr als 2.500 Points-of-Interest bieten vertiefende Darstellungen zu Orten, Burgen, Klöstern und Schlössern in der Umgebung des aktuellen Standorts des Nutzers, unter anderem erstmalig auch 800 hochauflösend digitalisierte historische Ortsansichten von Michael Wening, Matthäus Merian und Hartmann Schedel. Als besonderes Highlight bietet der Nürnberg-Schwerpunkt vielfältige multimediale Informationen rund um die Kaiserburg-Stadt.

Die Karten-App am Beispiel von Rosenheim

Rosenheim auf historischen Karten

Die App „Bayern in historischen Karten“ ist ein Angebot der Bayerischen Staatsbibliothek in Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte, der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und dem Landesamt für Vermessung und Geoinformation.

„Bayern in historischen Karten“ steht bereits im App-Store Apples zur Verfügung, im Sommer auch über GooglePlay.

Presseinformation Bayerische Staatsbibliothek München

Rubriklistenbild: © Bayerische Staatsbibliothek

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