Verstörend: Kinder lesen "Mean Tweets" vor

Video soll sensibler für Cybermobbing machen

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US-Talker Jimmy Kimmel hat das Vorlesen von "Mean Tweets" perfektioniert - die Videos werden regelmäßig zu absoluten viralen Hits. Doch lässt man Kinder solche Tweets vorlesen, ist es nicht mehr lustig, sondern verstörend!

Berühmtheiten wie Britney Spears, Bill Murray oder auch US-Präsident haben es bereits getan - sie waren zu Gast in der Late-Night-Show von Jimmy Kimmel. In dieser Show lesen die Stars die fiesen Kommentare aus Twitter und Co. vor und können sich dabei noch köstlich amüsieren. Auch beim Publikum sorgen diese "Mean Tweets" für zahlreiche Lacher. Die Berühmtheiten sind halt auch wahre Medienprofis und haben genug Reife und Selbstvertrauen damit umzugehen.

Barack Obama bei Jimmy Kimmel

Doch dass diese "Mean Tweets" im wahren Leben überhaupt nicht lustig sind, zeigt nun die gemeinnützige Organisation Canadian Safe Schools Network (CSSN) in einem verstörenden Video. Für eine Kampagne gegen Cybermobbing lies die Organisation nun Kinder solche "Läster-Tweets" vorlesen. Genau wie in der Promi-Version ertönt Gelächter aus dem Publikum. Doch mit jeder weiteren vorgelesenen Nachricht wird das Lachen weniger - bis es dem Publikum beim letzten Mädchen regelrecht im Halse stecken bleibt.

Kampagne gegen Cybermobbing

Auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo sammelt die Organisation nun Geld, um die Reichweite des Videos zu erhöhen und zu verdeutlichen: Cybermobbing, wie es in den Videos vermittelt wird, ist nicht in Ordnung!

Auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales können sich Kinder, Jugendliche und auch Eltern informieren, was man unter Mobbing oder Cybermobbing versteht und wo man Hilfe erhalten kann. Denn Mobbing in sozialen Netzwerken ist in gewisser Weise wie körperliche Gewalt gegen Kinder! Das sollte keinesfalls ignoriert werden.

mh

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