#blackdotcampaign

Dieses Merkmal outet Opfer häuslicher Gewalt

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Eine von vier in Deutschland lebenden Frauen wurde schon mal Opfer häuslicher Gewalt. Um die Missbrauchsopfer zu identifizieren und ihnen zu helfen, startete eine aufsehenerregende Kampagne: 

Unter dem Hashtag #blackdotcampaign startete im September eine aufsehenerregende Kampagne, die sich eins zum Ziel machte: Die Identifizierung von Opfern häuslicher Gewalt, um ihnen helfen zu können. Als Erkennungsmerkmal malten sich Missbrauchsopfer einen schwarzen Punkt auf die Handfläche - als Art stummer Hilfeschrei an das Umfeld.

#blackdotcampaign #stoptheviolence #makeconscience #noestassola

Ein von Karime AC (@ackarime) gepostetes Foto am

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Ein von @marieke3101 gepostetes Foto am

#blackdotcampaign

Ein von Grace Jewel Kiefer (@grace_jewel_) gepostetes Foto am

Die Polizei klärt über häusliche Gewalt auf

Die Aktion ging viral und rund 40.000 Menschen folgten der Aktionsseite auf Facebook. Die Kampagne nahm jedoch ein jähes Ende, die Facebook-Page wurde entfernt.

Der Grund: Durch so eine Aktion könnte man mehr Schaden als Nutzen anrichten. So könnten auch Täter Wind davon bekommen und es hätte für die Frauen, die sich unbemerkt als Opfer outen wollten, vielleicht schlimme Konsequenzen.

Eine von vier in Deutschland lebenden Frauen haben bereits Gewalt durch aktuelle oder frühere Beziehungspartner erlebt.

Was denken Sie über die Black-Dot-Kampagne? Teilen Sie uns Ihre Meinung in der Kommentarspalte mit.

bp

Rubriklistenbild: © Screenshot Instagram/@grace_jewel_

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