Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bundesregierung lehnt ARD-Angebot für das iPhone ab

Berlin - Die Bundesregierung hat sich gegen die Pläne der ARD gestellt, ein gebührensfinanziertes Gratisprogramm der “Tagesschau“ für das iPhone und andere Smartphones zu produzieren.

Staatsminister Bernd Neumann erklärte am Freitag, der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte mit Gratisangeboten nicht unnötig neue Geschäftsmodelle der privaten Anbieter gefährden. “Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss gerade in einer Zeit, in der die privaten Anbieter zum Teil ums Überleben kämpfen, nicht alles machen, was wünschenswert wäre“, betonte Neumann.

Das gelte unabhängig von der Frage, ob die Staatsverträge ein solches Angebot zulassen oder nicht. Neumann warf der ARD vor, einen neuen Markt mit Gebührengeldern auf problematische Art und Weise zu verzerren und neue private Geschäftsmodelle von Anfang an zu gefährden. “Private Medienanbieter brauchen einen gewissen Spielraum für Marktentwicklungen. Haben sie diesen nicht, wird das Nebeneinander von privaten und öffentlich-rechtlichen Medienanbietern für die Zukunft infrage gestellt“, erklärte der Staatsminister.

Auch der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hatte die ARD-Pläne bereits scharf kritisiert und sich in einem Brief an die Ministerpräsidenten der Länder und an Neumann gewandt. Kaum hätten Verlage erste Bezahlmodelle entwickelt, um in einer für sie außerordentlich schwierigen Lage die journalistische Qualität weiter finanzieren zu können, dränge das öffentlich-rechtliche Fernsehen mit einem Gratisangebot auf dasselbe Feld, hieß es in dem Brief. NDR-Sprecher Martin Gartzke hatte dazu erklärt, dass es bei dem neuen Angebot nicht um exklusive Inhalte gehe. “Vielmehr sollen bereits seit Jahren mobil verfügbare Inhalte, die schon seit langem über tagesschau.de/mobil oder wap.tagesschau.de abgerufen werden können, für eine Verbreitung über Smartphones wie das iPhone dargestellt und optimiert werden“, erklärte er.

Kommentare