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„Für mich hat das mit Naturverbundenheit nichts mehr zu tun“

Comedian Harry G rechnet gnadenlos mit Wildcampern ab: „Egal wost hinschaust - alles voigsch*****“

Comedian Harry G kritisiert in Video Wildcamper
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Comedian Harry G kritisiert in einem Facebook-Video die vielen Wildcamper in den Bergen.

Wildcamper sind auch in der Region ein großes Problem. Oftmals parken die Wohnmobile nicht auf den dafür ausgewiesenen Stellplätzen, was letztlich auch zu teils großen Schäden und Verschmutzungen der Umwelt führt. Der Comedian Harry G hat genau diese Thematik in einem Facebook-Video aufgegriffen.

München/Berchtesgadener Land - Der gebürtige Regensburger Markus Stoll alias „Harry G“ ist dafür bekannt, in den sozialen Medien nicht immer ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Bereits vor einigen Monaten hatte der Comedian in einem Facebook-Video einen „Wandertipp“ für eine Urlauberfamilie aus Nordrhein-Westfalen (Plus-Artikel) parat, die sich mit ihrem Familienauto auf einem gesperrten Forstweg im Berchtesgadener Land festgefahren hatte.

In seinem neuesten Video rechnet Harry G nun gnadenlos mit den Wildcampern ab, die auch in der Region teilweise ein großes Problem darstellen. Vor allem rund um den Königssee kommt es immer wieder zu Streitigkeiten (Plus-Artikel) wegen der außerhalb der Campingplätze abgestellten Wohnmobile.

Hauptthema für Harry G: Naturschutz

„Da wohnen sie in einem 30-Quadratmeter-Loch, aber ihr größtes Glück ist es, jedes Wochenende mit ihrem Hipster-Bulli in die Natur zu fahren“, kritisiert der Comedian in seinem Video. Hauptsächlich geht es ihm dabei um den Naturschutz: „Gegen das Klima demonstrieren, aber mit ihrer fahrenden Schrankwand in die Berge fahren und dann dort einen auf nachhaltig machen - irgendwas stimmt doch da nicht, oder?“

„Egal wost hinschaust - alles vollgesch*****“

Ein weiterer Aufreger für Harry G ist außerdem die menschliche Notdurft. „Egal wost hinschaust - alles vollgesch*****“, beschwert er sich. Aber immerhin etwas Verständnis bringt der Comedian für die Camping-Freaks auf: Ihm würde es auch vor den „Katzenklos für Menschen“ in den Campern grausen.

Ebenfalls ein großes Problem ist der zurückgelassene Müll der vielen „Wochenend-Neandertaler“, wie der Oberpfälzer meint. „Überall flackt der Müll rum, für mich hat das nichts mehr mit Naturverbundenheit zu tun“. In Angst um die Natur appelliert Harry G letztlich an alle Camper, denen er die Ausflüge durchaus gönne, aber die er gleichzeitig dazu aufrufen möchte, auf ausgewiesenen Stell- und Campingplätzen zu parken. Da gebe es schließlich auch vernünftige Toiletten und auch Mülleimer.

aic

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