Externe Festplatten unter Windows - USB-Anschluss trennen

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Deb USB-Stecker ziehen - das kann bei externen Festplatten, die mit dem Laptop verbunden sind, sinnvoll sein. Foto: Victoria Bonn-Meuser

Meerbusch (dpa-infocom) - An Windows-Rechner extern angeschlossene Festplatten entwickeln mitunter ein Eigenleben: Sie arbeiten im Ruhebetrieb des Computers einfach weiter. Das sollte man verhindern.

Unter Windows machen sich externe Festplatten manchmal selbstständig. Sie blinken zum Beispiel auch dann weiter, wenn Windows sich im Ruhezustand befindet oder heruntergefahren wurde. Das ist nicht unproblematisch, denn manche externe Festplatte arbeitet mit einem Akku - und der ist irgendwann aufgebraucht.

Dazu muss man wissen: USB-Geräte, die kein eigenes Netzteil haben, übertragen mit dem USB-Anschluss nicht nur Daten, sondern werden über das USB-Kabel auch mit Strom versorgt. Ein externer MP3-Player kann so zum Beispiel seinen Akku aufladen. Es gibt auch handliche USB-Festplatten, die ganz ohne eigenes Netzteil auskommen. Damit der Ladevorgang eines Akkus in einem externen Gerät nicht unterbrochen wird, wenn man Windows ausschaltet, bleiben die USB-Anschlüsse des Computers oder Notebooks weiterhin unter Strom, bis das Gerät abgesteckt wird.

Das Problem: Ist das Notebook selbst nicht in der Steckdose, leert sich durch das angeschlossene Gerät der Notebook-Akku. Der Stromverbrauch lässt sich an der weiter blinkenden Lampe der externen Festplatte erkennen. Um das zu verhindern, sollten beim Einsatz eines mobilen Computers externe Datenträger vom USB-Anschluss abgestöpselt werden, nachdem Windows in den Ruhezustand versetzt oder der Computer abgeschaltet wurde. Nebeneffekt: Sollte der Datenträger virenverseucht sein, kommt der Computer oder das Notebook beim nächsten Einschalten nicht in Versuchung, von diesem Datenträger das System zu booten.

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