Mark Zuckerberg im Interview

Facebook-Gründer: Keine Eile mit Börsengang

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Der Umsatz bei Facebook soll in diesem Jahr zwischen 1,2 und 2 Milliarden Dollar liegen.

New York. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will sich weiter Zeit mit einem Börsengang lassen. „Wir sind ganz bestimmt nicht in Eile“, sagte der 25-Jährige dem „Wall Street Journal“ (Donnerstag).

 Irgendwann aber führe für das Online-Netzwerk kein Weg am Börsenparkett vorbei, räumte Zuckerberg ein: „Das ist der Vertrag, den wir mit unseren Investoren und unseren Mitarbeitern geschlossen haben.“

Da Facebook mit seinen mehr als 400 Millionen Nutzern als eines der vielversprechendsten Internet-Unternehmen gilt, wird bereits seit längerem auf einen Börsengang spekuliert. Zuckerberg hatte einen solchen Schritt mehrfach nicht ausgeschlossen, um dem Unternehmen Geld für die weitere Entwicklung zu sichern. Bislang finanziert sich Facebook durch Kapitalgeber, die zusammen bereits mehr als 700 Millionen Dollar investiert haben.

Nach Informationen der Zeitung peilt Facebook für dieses Jahr Umsätze zwischen 1,2 und 2 Milliarden Dollar an. Früheren Berichten zufolge ist bei einem Börsengang eine Zwei-Klassen-Struktur geplant.

Die bisherigen Anteilseigner, zu denen unter anderem der Software-Konzern Microsoft und russische Investoren gehören, sollen danach mehr Stimmrechte erhalten und damit mehr Einfluss auf die Geschicke des Unternehmens bekommen. Bei Online- Netzwerken wie Facebook können Nutzer eigene Profile anlegen und miteinander kommunizieren. (dpa)

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