"The Faces of Facebook"

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Die Website "The faces of Facebook" zeigt 1,27 Profilbilder aller Facebook-Nutzer weltweit.

Miami - Alle 1,27 Milliarden Facebook-Nutzer auf einer Internetseite vereint: Das ist das Konzept hinter der Seite "The Faces of Facebook". Wir erklären, wie sie funktioniert und was damit möglich ist.

Im World Wide Web ist eine neue Internetseite aufgetaucht, die alle Facebook-Fans verblüffen dürfte: Auf den ersten Blick scheint es, als hätte jemand den Bildschirm mit vielen winzigen Punkten in den unterschiedlichsten Farben gefüllt. Doch dahinter steckt weit mehr: Beim Laden der Seite erscheint ein Zähler, der in wenigen Sekunden bis zur Zahl 1.270.963.378 zählt. Das ist nämlich die Anzahl aller Facebook-Profile weltweit (Stand: 30. September 2013) und die winzigen Pünktchen sind nichts anderes als die mikroskopisch kleinen Bilder aller Facebook-Nutzer in chronologischer Reihenfolge - angefangen mit Gründer Mark Zuckerberg. 

Hier geht es zu "The Faces of Facebook"

Ein Mosaik aus 1,27 Milliarden Profilbildern

Durch Heranscrollen werden die winzigen Punkte immer größer und sind letztendlich als viele einzelne Profilbilder erkennbar. Da blickt etwa ein alter Mann mit Schnurrbart in die Kamera, daneben posiert ein junges Mädchen mit Prinzessinen-Krone, ein paar Bilder weiter knuddelt eine Frau ihre Katze - Menschen unterschiedlichsten Alters und unterschiedlichster Herkunft - alle vereint in einem bunten Mosaik aus Profilbildern. Fährt man mit der Maus über die einzelnen Fotos, werden in einem Kästchen der Name des Nutzers und seine Nummer in der Chronologie angezeigt. Mit einem Klick auf das Bild, öffnet sich in einem neuen Fenster die Chronik der jeweiligen Person. So kann jeder sehen, wer sich hinter den Bildern verbirgt.

Wer die ganze Spielerei noch weitertreiben möchte, der kann sich auf facesoffacebook.comauch über seinen Facebook-Account einloggen und sehen, wo inmitten der vielen Bilder, sich das Eigene verbirgt. Die Seite verändert sich außerdem stetig. Jedes neue Facebook-Profil wird automatisch hinzugefügt. Deshalb ändert sich die Zahl der Profilbilder quasi minütlich.

Ein Projekt, das überraschen und begeistern soll

Dem ein oder anderen Datenschützer wird das Konzept der Seite, dass alle Facebook-Nutzer auf einer Seite vereint sind, wohl schlaflose Nächte bereiten. Doch die Entwicklerin der Website, Natalia Rojas, beruhigt: "Keine Sorge. Wir brechen keine Privatsphäre-Regeln von Facebook. Wir speichern keine private Informationen, Bilder oder Namen."

Die 37-jährige Argentinierin ist freiberuflich als "Creative Technologist" tätig. Auf ihrer Website schreibt sie über sich selbst, "immer auf der Suche nach unerwarteten Möglichkeiten" zu sein. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit ihren Projekten zu überraschen und zu begeistern - und das dürfte sie mit "Faces of Facebook" geschafft haben: Aufgrund des großen Ansturmes ist die Seite immer mal wieder für einige Minuten nicht erreichbar.

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