Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Spam

Falsche Paket-SMS: Hohe Rechnungen nicht voreilig bezahlen

Vorsicht vor betrügerischen SMS
+
Finger weg: Wer solche oder ähnliche SMS bekommt, löscht sie besser sofort und klickt keinesfalls auf Links.

Wer muss zahlen, wenn Schadsoftware massenhaft SMS in die Welt schickt? Bei hohen Rechnungen nach der Oster-Spamwelle mit angeblichen Paket-SMS raten Verbraucherschützer zur Gegenwehr.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Eine Spamwelle angeblicher Paket-SMS rauschte nach Ostern durchs Land. Wer auf die enthaltenen Links klickte, fing sich schlimmstenfalls schädliche Software auf dem Smartphone ein. Die wiederum verschickte massenhaft SMS. Ohne SMS-Flatrate kann das schnell ein teurer Spaß werden. Im Streitfall mit dem eigenen Telefonanbieter rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (vznrw) zur Ruhe - und zur Gegenwehr. Was Sie jetzt wissen müssen:

- Strafanzeige stellen: Sollten Sie betroffen sein, melden Sie den Fall der Polizei, sofern nicht schon geschehen. Das ist später wichtig, um ein eigenes Verschulden auszuschließen.

- Nicht gleich bezahlen: Besteht der Anbieter auf Zahlung der unbemerkt versandten SMS, fragen Sie gezielt nach, welche Schutzmechanismen eingesetzt werden, um solch untypisches Verhalten eines einzelnen Telefonanschlusses zu unterbinden. Die Verbraucherschützer raten außerdem, eine Kopie der Strafanzeige mitzuschicken und darzulegen, dass ein Schadprogramm verantwortlich war.

- Versicherung prüfen: Eventuell deckt ja die eigene Hausratsversicherung solche Fälle ab? Die Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass manche Verträge solche und andere Fälle missbräuchlicher Onlineaktivitäten abdecken. Ein Blick auf die Police oder ein Anruf bei der Versicherung schadet nicht.

- Nichts vorschnell unterschreiben: Manch ein Unternehmen bietet einen Kostendeckel an. Soll heißen: Kundinnen und Kunden zahlen 100 Euro und der Fall ist erledigt. Hiervor warnt die vznrw. Aus ihrer Sicht wird Mobilfunkkunden hier im Gegenzug per Verpflichtungserklärung sämtliche Verantwortung für künftige Fälle aufgedrückt. Die Juristen der vznrw raten zum Streichen solcher Klauseln. Im Zweifelsfall lohnt eine Rechtsberatung.

© dpa-infocom, dpa:210617-99-34368/2

Informationen der VZ-NRW zu falschen Paket-SMS

Kommentare