Gesellschaft an der Mauer

"Game of Thrones": Dieser Charakter sollte in der 8. Staffel eigentlich überleben

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Für eine "Game of Thrones"-Figur hatten die Macher ursprünglich ein anderes Ende geplant.

In der 8. Staffel von "Game of Thrones" mussten wieder viele Charaktere das Zeitliche segnen - eine Figur, die in der Serie starb, sollte aber ursprünglich überleben.

Wie erwartet, mussten sich Fans auch in der 8. Staffel von "Game of Thrones" wieder von vielen Charakteren verabschieden - nicht nur, weil die Serie nun zu Ende ist. In den letzten Folgen traf es nun vornehmlich auch Figuren, die lange Zeit eine zentrale Rolle spielten und seit Folge eins dabei sind. Doch während manche Figuren - wie Daenerys Targaryen - von Anfang an dem Untergang geweiht waren, gab es auch den ein oder anderen dessen Schicksal lange Zeit unklar war, wie ein Drehbuchautor nun erklärt.

+++ Achtung, es folgen Spoiler zur 8. Staffel von "Game of Thrones! +++

Diese Figur sollte eigentlich das Ende von "Game of Thrones" erleben

Dave Hill ist seit der 2. Staffel ein Teil des großen "Game of Thrones"-Teams und schrieb zuletzt die Premiere der 8. Staffel. Im Interview mit Entertainment Weekly verriet er nun, dass die Autoren für einen Charakter lange Zeit ein anderes Ende vorgesehen hatte: Jorah Mormont. Der langjährige Berater und enge Freund von Daenerys Targaryen starb in Folge 3 in der Schlacht um Winterfell, während er die Drachenkönigin beschützte. Für viele Fans war dies ein passendes Ende für die Figur.

"Game of Thrones": Darum musste Jorah Mormont letztendlich sterben

Ursprünglich sollte Jorah Mormont allerdings die Schlacht überleben - um dann gen Norden zu ziehen. "Lange Zeit wollten wir, dass Jorah am Ende an der Mauer ist. Die drei Figuren, die aus dem Tunnel kommen sollten, waren Jon, Jorah und Tormund."

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Allerdings fanden die Autoren keinen logischen Grund, der ihn zu diesem Schritt bewegen sollte, wie Hill erklärt. Der eigentliche Plan war wohl, Jorah zusammen mit Tormund in Folge 4 zur Mauer aufbrechen zu lassen - was bedeutete hätte, dass er Daenerys schon vor der Einnahme von Königsmund verlassen hätte. Am Ende entschieden sie sich deshalb, ihm den noblen Tod zu gewähren, den er verdiente.

Auch Ian Glenn, der jahrelang Jorah Mormont verkörperte, begrüßte diese Version der Geschichte: "Es ist in gewisser Weise ein Segen, weil Jorah niemals herausfinden wird, was sie getan hat." Zudem ebnete sein Tod zusätzlich Daenerys' Weg zur "Mad Queen" - dies wäre deutlich schwieriger gewesen, wenn ihre Stimme der Vernunft noch bei ihr gewesen wäre.

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Nach dem tragischen Ende von „Game of Thrones“ hat sich Serienstar Kit Harington in eine Therapie begeben. Bei den Final-Dreharbeiten sei er zusammengebrochen.

Mehr zum Thema: „Game of Thrones“-Wahnsinn! Netflix kündigt neue Staffel an, wie extratipp.com* berichtet. 

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