"Ist mein Kind nicht wunderschön?"

So leicht "kidnappen" Fremde das eigene Kind

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Ein gefährlicher Trend kursiert in den sozialen Netzwerken: Unbekannte klauen Babyfotos und geben die Kleinen als ihre eigenen Kinder aus. So können die richtigen Eltern sich schützen:

Babys erster Schritt, Babys erster Urlaub oder Babys erstes Dirndl: Viele Eltern posten stolz die Fotos ihrer Kinder. Gedanken darüber, was Fremde mit den Bildern anfangen können, machen sich jedoch nur die wenigsten von ihnen.

So auch Lindsey Paris: Wie das Online-Portal likemag.com berichtet, sah die junge Mutter Fotos ihres Sohnes im Internet. "Ich war in totaler Panik", denn eine fremde Person klaute sich ihre Familienerinnerungen und gab das Kind als ihr eigenes aus. Texte wie "Ist mein Kind nicht wunderschön?" musste Lindsey über dem Bild ihres eigenen Kindes lesen.

Im Fachjargon bedeutet dieses Bilder-Stehlen "digitales Kidnapping".  Und Lindsey ist nicht die einzige Mutter, die solche Erfahrungen machen musste. Unter dem Hashtag #BabyRP finden sich unzählige dieser Geschichten. Sogar eigene Accounts werden für die angeblich eigenen Kinder in den sozialen Netzwerken angelegt:

Bei Facebook und Instagram verstoßen solche Bilder gegen die Nutzungsbedingungen - und werden deswegen angeblich gelöscht.

Eltern, die auch weiterhin nicht auf das Posten der Baby-Bilder verzichten wollen, können den Fotos ein Wasserzeichen hinzufügen - so steht zumindest rechtlich außer Frage, wer der Urheber ist. Im Internet finden sich viele kostenlose Tools zur privaten Nutzung, wie zum Beispiel TSR Watermark Image, um dem Bilderklau vorzubeugen.

bp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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